Lokalsport aktuell

Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig die wichtigsten Sportereignisse aus Hoyerswerda und der Region.

Silbersee-Beach-Anmeldung ab 1. Januar 2015 möglich

18.12.2014 17:28

Das (nunmehr 23.) VBH-Silbersee-Beachvolleyball-Turnier ist eines der bekanntesten Turniere der Lausitz. Jährlich pilgern Hunderte Sportler zum Silberseestrand nach Lohsa/Friedersdorf. Seit Sommer 2014 besteht nach der Sanierungszeit auch die Möglichkeit, wieder im See zu baden. Am 25./26. Juli 2015 können ca. 40 Mannschaften an zwei Tagen um den Turniersieg kämpfen. Ab dem 1.1.2015 ist die Online-Anmeldung aktiv: (red/ChS/JJ)
web http://silberseebeach.sportclub-hoyerswerda.de


Sieg und Niederlage

17.12.2014 16:34

Handball: Während die Frauen des SC Hoyerswerda am Wochenende einen Sieg feiern konnten, unterlag der LHV Hoyerswerda im Sachsenpokal

Sachsenpokal-Viertelfinale Männer:  HSG Neudorf/Döbeln - LHV Hoyerswerda 37:36 n. V. (26:26/10:11).

Die letzte Auswärtsfahrt im Jahr 2014 führte den LHV am Sonntag nach Döbeln. Dass der Pokal seine eigenen Regeln hat, ist eine viel bemühte Floskel, doch selten wurde diese Floskel so in ihrer Wahrheit bestärkt wie an diesem Tag. Ohne die Verletzten Ronny Eckert, Alexander Canbek und Lukas Baase reisten die Männer aus der Elsterstadt in den Norden des Freistaates nach Döbeln.
Es entwickelte sich ein ausgeglichenes und spannendes Spiel. Welche Spannung sich an diesem Abend noch in der Sporthalle Döbeln entwickeln sollte, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand ahnen. Das Spitzenspiel in dieser Pokalrunde zwischen zwei Sachsenligisten hielt, was es versprach. Bereits in den ersten acht Minuten konnten sich die sonst mit wenig Einsatzzeit bedachten Ben Krahl und Michal Naimann in die Torschützenliste eintragen. Der LHV fand in der Offensive immer wieder gute Abschlüsse und versuchte sich so ein ums andere Mal abzusetzen. Doch die Gastgeber blieben dran. Mit einer 11:10- Führung für die Hoyerswerdaer endete die 1. Halbzeit. Nach der Pause ging es Kopf an Kopf weiter. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Ein wahrer Pokalkrimi hatte sich entwickelt. Neudorf/Döbeln probierte es immer wieder mit einer Manndeckung gegen Lukasz Stodtko und Michal Naimann. Nach 41 gespielten Minuten bekam Lukasz Stodtko die Rote Karte. Also noch ein Spieler weniger, den LHV-Trainer Conni Böhme einsetzen konnte. Nun spielte auch Tobias Sieber, der bis zu diesem Zeitpunkt lediglich für die Siebenmeter zuständig war. Noch 20 Minuten und kein Team konnte die Entscheidung beschleunigen. Beide machten entweder im Anschluss an einen Fehler des Gegners ebenso einen oder glichen das Tor des Gegners  direkt wieder aus. Es ging auf und ab, eine Verlängerung wurde immer wahrscheinlicher. Nach 60 Minuten rettete Ben Krahl das LHV-Team mit dem 26:26 in die Verlängerung.

Doch auch diese sollte noch keine Entscheidung bringen. In den zusätzlichen zweimal fünf Minuten konnte sich kein Team absetzen. Ein Vorsprung wurde postwendend beantwortet und so ging es durch ein Tor von Malik Reimann mit 32:32 in das entscheidende Siebenmeterwerfen. Nervenstärke war nun gefragt. Für den LHV traten Tobias Sieber, Michal Naimann, Malik Reimann, René Schubert, Robert Devantier und Christian Herzer an. Im Tor stand wie bereits das ganze Spiel über Jonas Kossow. Die Münze entschied, dass der Gastgeber jeweils vorlegen durfte. Bereits den ersten Versuch konnte Jonas Kossow abwehren. Für die Hausherren trafen danach alle vier Schützen. Allerdings konnte Tobias Sieber seinen Versuch nicht im Tor unterbringen. Es stand also wie so oft in diesem Spiel unentschieden. Dann entschied ein Treffer an den Pfosten dieses Pokalspiel. Christian Herzer war der Pechvogel, der den Ball leider nur ans Torgestänge warf.

Das Spiel war entschieden. Mit 37:36 zieht die SG Neudorf/Döbeln in das Pokalhalbfinale ein. Für den LHV ist die Pokalsaison und damit die Chance auf den DHB-Pokal 2015 vorbei. Nun heißt es, diese Niederlage schnell aus den Köpfen bekommen, das Weihnachtsfest genießen und die Kräfte für die Rückrunde bündeln. Besonders die Leistungen der beiden Jüngsten im Team, Jonas Kossow und Ben Krahl, machen Mut und zeigen, dass sie das Zeug haben, sehr gute Alternativen für Trainer Conni Böhme zu sein. (PaBa)

Für den LHV spielten: Jonas Kossow, Eric Zeithamel, Ben Krahl (5 Tore), Ringo Schäfer, Lukasz Stodtko (3), Tobias Sieber (10/5), Christian Herzer (2), René Schubert, Robert Devantier, Michal Naimann (4), Malik Reimann (4)

Mitteldeutsche Oberliga Frauen: TSV Niederndodeleben - SC Hoyerswerda 26:28 (15:15).

 „Wir haben heute nichts zu verlieren und können frei aufspielen. Lasst uns den Gegner so lange wie nur möglich ärgern. Und dann vielleicht ...“, mit diesen Worten schickte Interimstrainerin Michaela Krausch die Mannschaft in die Partie.

Man kann den Spielverlauf in wenigen Sätzen zusammenfassen, denn es war ein Spiel, in dem irgendwie vieles gelingen sollte. Über eine stabile sichere Deckung ging es in einen ruhig aufbauenden Angriff. Die Mannschaft hat ihren Stiefel über 60 Minuten heruntergespielt, ohne nervös zu werden. Selbst ein Vier-Tore-Rückstand in der ersten Halbzeit brachte sie nicht aus der Ruhe. Es wurde einfach weitergekämpft. Auch die Verantwortung zum Torabschluss war auf alle Schultern verteilt. In der gesamten Partie konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Es war ein stetiges Wechselspiel zwischen Ein-Tor-Führung, Ausgleich, Ein-Tor-Rückstand. Selbst in Unterzahl konnten die Hoyerswerdaerinnen sehr schön herausgespielte Tore erzielen. 90 Sekunden vor Schluss war es dann vollbracht: Erstmals gingen die Mädels aus Hoywoy mit zwei Toren in Führung. Und diese gaben sie nicht mehr her. Sehr lobenswert ist auch die Stimmung auf der Auswechselbank zu erwähnen. Ununterbrochen feuerten sich die Mädels an.

Nach dem Schlusspfiff gab es nur noch laute Jubelschreie und alle lagen sich in den Armen. Endlich war es geschafft. Die nächsten zwei Punkte gegen den Abstieg waren eingeholt. (MiK)

Hoyerswerda mit: Michi Rau und Laura Kratzert (beide Tor), Vera Apitz (3 Tore), Luise Schimank (2), Mandy Sowa (5), Sarah Hoßmang (1), Kati Dreihardt(2), Mareike Jokusch (2), Laura Rosemann (9), Charlott Schöps (3), Luisa Müller (n. e.), Nicole Loth (1)


Zwei Niederlagen – und das noch vor Weihnachten

16.12.2014 16:40

Die Hoyerswerdaer Volleyballer (im Hintergrund) machten es dem Favoriten aus Dresden sehr schwer, unterlagen aber knapp.
Die Hoyerswerdaer Volleyballer (im Hintergrund) machten es dem Favoriten aus Dresden sehr schwer, unterlagen aber knapp.

Volleyball-Sachsenliga Männer: Gegen den Dresdner SC und St. Egidien fiel die Entscheidung jeweils erst im Tiebreak.

Das Sachsenligateam der Volleyballfreunde Blau-Weiß Hoyerswerda empfing zur Vorweihnachtszeit den Dresdner SC und den Mitaufsteiger aus St. Egidien. Zu einem Novum kam es dabei für die Hoyerswerdaer. Ohne eines der beiden Spiele zu gewinnen, punkteten die Gastgeber genauso doppelt, wie beide Gastmannschaften. Fazit des Tages: Die Volleyballfreunde Blau-Weiß Hoyerswerda können durchaus Sachsenliganiveau spielen, haben aber letztlich viel zu wenig Alternativen, wenn’s eng wird. Aber der Reihe nach:

VF BW Hoyerswerda 2    (28/23/22/25/10)
Dresdner SC 3    (26/25/25/22/15)

Zum ersten Spiel des Tages musste das Spitzenteam vom DSC ran, das mit einem Dreier die Tabellenführung erobern konnte. Die zahlreichen Zuschauer staunten nicht schlecht über den mutigen Beginn der Elsterstädter. Den frühen 0:3-Rückstand wandelten die Blau-Weißen schnell in eine 6:5-Führung. Es begann ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die Gastgeber viele Geschenke erhielten. Nach einer Serie von sechs Punkten sah alles nach einem Satzerfolg für den DSC aus. Doch nach dem 14:20-Rückstand durften sich die Hausherren nach langen 30 Minuten über einen sensationellen 28:26-Satzerfolg freuen. Der zweite Durchgang begann noch furioser. Der anfängliche 3:0-Vorsprung wurde schlagartig in ein 13:6 ausgebaut. Der Gästecoach wechselte seinen glücklosen Außenangreifer aus. Die Blau-Weißen ließen Punkt um Punkt liegen. Beim 23:23 war der Durchgang wieder offen. Dresden gewannen mit 25:23. Da war bereits fast eine Stunde gespielt. Der dritte Abschnitt begann, wie der zweite endete: Die Volleyballfreunde machten zu viele leichte Fehler. Beim Stand von 6:13 waren es die Blau-Weißen, die eine Aufholjagd entfachten. Durch taktisch kluge Wechsel gelang es ihnen, den Rückstand zu begrenzen. Mehr als 22 Punkte wurden es jedoch nicht mehr, und der dritte Abschnitt ging wieder an die Dresdner. Der vierte Satz sollte nicht der letzte werden, so die Ansprache in der Pause. Eine schnelle Führung wurde bis zum 14:8 ausgebaut. Diesmal gelang es, den Vorsprung ins Ziel zu retten. Der erste Punktegewinn nach vier Spielen war damit erkämpft. Der fünfte Durchgang sollte die Krönung werden. Mit Frust über den einen verlorenen Punkt im Kampf um die Tabellenführung zeigten die Gäste, warum sie ganz oben stehen. Bis zum 7:8 konnten die Hoyerswerdaer zwar mithalten, doch nach langen 118 Spielminuten ging der fünfte Abschnitt mit 10:15 verloren und damit das Spiel 2:3.

VF BW Hoyerswerda 2    (25/26/23/20/13)
SSV St. Egidien 3    (20/24/25/25/15)

Das zweite Spiel des Tages war eigentlich das Wichtigere. In einem 6-Punkte-Spiel um den Klassenerhalt kam es zu einem zweiten Novum. Noch nie standen sich beide Teams gegenüber. Mit einer schnellen 6:2-Führung sollte Ruhe ins Spiel der Gastgeber kommen. Aber die Gäste spielten froh und munter ( so steht es auf ihrer Homepage ) auf. Es gestaltete sich ein Spiel, welches nicht so niveauvoll war, wie das erste, aber dafür umso spannender. Am Ende stand ein 25:20-Erfolg im ersten Satz für die Blau-Weißen auf der Habenseite. Auch den zweiten Durchgang gewannen sie, aber denkbar knapp mit 26:24. Der dritte Durchgang begann mit einer taktischen Umstellung bei den Gästen. Bei den Hoyerswerdaern schwanden immer mehr die Kräfte. Ab diesem Zeitpunkt war klar: Je länger das Spiel geht, desto weniger würden die Blau-Weißen dagegenhalten können. Wie in den ersten zwei Durchgängen war das Spiel ausgeglichen. Doch diesmal hatten die Gäste die Nase mit 25:23 vorn. Die Tendenz setzte sich fort. Im vierten Abschnitt konnten nur noch André Lemke und Jens Pollak entscheidend punkten. Bei allen anderen stieg die Fehlerquote. Die Gäste nutzten das gnadenlos. Der vierte Abschnitt wurde mit 20:25 abgegeben. Die Volleyballfreunde mobilisierten im fünften Satz die letzten Kräfte. Beide Teams spielten auf Augenhöhe. Es hätte sicher keinen Verlierer geben dürfen. In den entscheidenden Situationen hatten die Gäste das Glück auf ihrer Seite. Am Ende verloren die Gastgeber so auch das zweite Spiel des Tages mit 13:15 im Tiebreak und damit 2:3.
Mit den zwei Punkten geht Blau-Weiß auf einem „Nichtabstiegsplatz“ ins Weihnachtsfest. Aus einer starken Mannschaft ragten André Lemke und Jens Pollak, die in beiden Spielen überzeugten, sowie Jens Richter, der streckenweise stark verbessert aufspielte, aber am Ende mit Krämpfen frühzeitig passen musste, heraus. (SSt/Rele)

VF BW mit: Martin Kilz, André Lemke, Sascha Rikic, Sebastian Ullmann, Silvio Panoscha, Markus Zillich, Steven Wildt, Sven Steinhäuser, Jens Pollak und Jens Richter


LHV-Generalprobe für noch kommende Sachsenliga-Aufgaben und fast unknackbare Nüsse für die SC-Damen

12.12.2014 16:22

Handball-Vorschau:

Sachsenpokal, Herren
Im Viertelfinale geht für den LHV Hoyerswerda die Reise am Sonntag zur HSG Neudorf/Döbeln. Es ist das einzige Sachsenligaduell in dieser Pokalrunde und somit wohl auch das Topspiel. Der Dritte der Sachsenliga trifft auf den Achten. Die HSG Neudorf/Döbeln ist eine Mannschaft mit jeder Menge Routine. Einer dieser Routiniers ist der in Hoyerswerda bestens bekannte Jens Schulz (30), der bereits zweimal die Schuhe für den LHV schnürte. Ihm zur Seite stehen mit HSG-Urgestein Thomas Händler (34) und Thomas Bairich (30) die beiden Toptorschützen der Männer aus Döbeln. Der Weg ins Pokalviertelfinale führte für die HSG in der ersten Runde über den HVH Kamenz (29:28) und in der zweiten Runde über SG Leipzig/Zwenkau (33:24). Die HSG Neudorf/Döbeln hatte somit bisher in jeder Runde einen Sachsenligisten als Gegner und somit das wohl schwerste Programm aller Viertelfinalisten zu überstehen.

Der LHV Hoyerswerda musste sich hingegen nur gegen unterklassige Mannschaften durchsetzen. Beim LHV, der sich in diesem Jahr besonders auf die Liga konzentrieren will, ist der Pokal der Zusatzwettbewerb. Dennoch gehen die Männer von Conni Böhme als Favorit in das Spiel. Die Mannschaft aus Döbeln wird jedoch besonders motiviert sein, denn am 2. Mai 2015 findet das Finale des diesjährigen Pokals in ihrer Heimstätte, der Stadtsporthalle Döbeln, statt. Einen Vorteil für Hoyerswerda hat die Auslosung gegen die HSG Neudorf/Döbeln auch, denn diese ist auch der Gegner des LHV am 11. Januar im letzten Spiel der Hinrunde. Die nächsten beiden Spiele des LHV finden in Döbeln statt. Die Elsterstädter können also schon sehen, was in der Liga auf sie zukommt.

LHV-Trainer Conni Böhme wird im Spiel am Sonntag auch den Spielern, die sonst weniger Einsatzzeiten bekommen, die nötigen Spielminuten geben. Verletzungsbedingt ausfallen wird auf jeden Fall Kreisspieler Ronny Eckert. Wie es beim angeschlagenen Alexander Canbek aussieht wird man sehen.

Da Concordia Delitzsch sich aus dem Pokalwettbewerb zurückgezogen hat und Koweg Görlitz II somit kampflos ins Halbfinale eingezogen ist, deutet alles darauf hin, dass die weiteren drei Halbfinalisten die ersten Drei der Tabelle der Sachsenliga sind. Denn in den zwei noch „übrigen“ Pokalviertelfinalspielen trifft Spitzenreiter Plauen/Oberlosa auf die Drittligareserve von Elbflorenz Dresden, und der TSV Radeburg muss den VfL Waldheim meistern.

Mitteldeutsche Oberliga Frauen
Nach der deprimierenden Heimniederlage gegen Rödertal II wird’s für die Damen des SC Hoyerswerda nun nicht leichter. Der Tabellenvorletzte der Zehner-Liga muss am Sonntag, dem 14. Dezember, um 15 Uhr beim Tabellendritten Niederndodeleben in der Wartberg-Halle an der Niederndodelebener Goethestraße 14 antreten. Schon ein Remis wäre eine Überraschung. (JJ)

Ostsachsenliga Frauen
Zum Nachholespiel empfängt der SC Hoyerswerda II (Tabellensiebter von neun) am Sonnabend, dem 13. Dezember, um 13 Uhr den Tabellenführer OSV Zittau in der VBH-Arena (Liselotte-Herrmann-Straße 11). (JJ)


Blau-Weiß-Punkte sind jetzt Pflicht

12.12.2014 16:15

Volleyball: In der Sachsenliga der Herren empfängen die Volleyballfreunde Blau-Weiß Hoyerswerda (Tabellenplatz 8)  den  Dresdner SC 1898 (2.)  und den SSV St. Egidien (10).

Für die Hoyerswerdaer Blau-Weißen sind das zwei entscheidende Spiele; ja, vielleicht sind sie sogar richtungsweisend. Zuerst geht es gegen den DSC, der mit einem Sieg Tabellenführer der Sachsenliga werden kann und mit nur einer Heimniederlage eine bisher nahezu makellose Bilanz aufweist. Die Dresdner werden zwar mit einer Minimalbesetzung anreisen ( unter anderem ohne Eric Grosche), wollen aber trotzdem an der Elster erfolgreich sein.

Auch der Tabellenletzte, gegen den es dann im zweiten Spiel geht, sollte als Mit-Aufsteiger nicht unterschätzt werden, denn immerhin kommen die Egidianer mit der Empfehlung eines beim MSV Bautzen errungenen 3:0-Sieges nach Hoyerswerda. Die Tillinger (wie sie sich selbst nennen), schreiben den Gastgebern auf ihrer Homepage eine hohe Erfahrung und die klare Favoritenrolle zu, wollen sich aber selbst (in Fast-Bestbesetzung) so teuer wie möglich verkaufen. Sollte für die Blau-Weißen am Wochenende ein schlechtes Szenario abrollen, leuchtet die Rote Laterne zu Weihnachten in der Zusestadt ... (Rele)

Spiel: Sporthalle des Léon-Foucault-Gymnasiums in Hoyerswerda (Straße des Friedens 25/26), Sonnabend, 13. Dezember, Spielbeginn 14 Uhr


Klare Niederlage, aber tolle Hinrunde

10.12.2014 16:51

In der Fußballl-Landesklasse unterlagen die Frauen des Hoyerswerdaer SV 1919 dem FC Silesia Görlitz mit 1:7.

Im letzten Spiel des Jahres traf Hoyerswerda daheim auf den klaren Staffelfavoriten aus der Neißestadt. Der FC Silesia Görlitz, der sich erst in diesem Jahr gegründet hat, besteht hauptsächlich aus jungen talentierten polnischen Auswahlspielerinnen und hat ein ganz klares Ziel: Sofortiger Aufstieg in die Landesliga!

Der HSV fand kein Mittel, um den Spielfluss der Gäste zu unterbinden. Zudem blieben viele Hoyerswerdaerinnen unter ihrem eigenen Leistungsvermögen: zu groß schien die Ehrfurcht. So entstanden einige Gegentore aus unnötigen Fehlern. Für Görlitz trafen Sandra Badermann (20., 47., 53., 75.), Katarzyna Anna Chapska (22.), Anna-Maria Winzer (78.) und Klaudia Barnowska (86.); Hoyerswerdas zwischenzeitliches 1:4 gelang Linda Hoffmann (54.). Solche Spiele sind da, um zu lernen. Sandra Müller sagte nach dem Spiel: „Ich finde gut, dass wir gegen solche Gegner spielen. Da wissen wir, dass der Kampfgeist alleine (alleine!) nicht reicht, sondern dass wir uns im spielerischen und technischen Bereich verbessern müssen. Nur, wenn wir mit Motivation ins Training gehen, kann es unseres Ziel sein, eines Tages auch mal so spielen zu können. Aber dafür muss jeder bereit und motiviert sein, dass man sich verbessern will!“

Überschattet wurde das Spiel durch die Verletzungen von Linda Hoffmann (Bänderriss) und Sarah Vetter (Verdacht auf Mittelfußbruch). Hiermit seien gute Besserung und baldige Genesung gewünscht!
Ungeachtet dieser derben Niederlage können alle 1919-Spielerinnen stolz auf sich sein und auf diese tolle Hinrunde. Von zehn Spielen wurden sechs gewonnen. Damit überwintert der HSV auf dem 4. Tabellenplatz, womit vor der Saison so nicht zu rechnen war. Nun gilt es, mit Spaß in der Halle aktiv zu sein, sich technisch weiterzuentwickeln und in der Rückrunde wieder alles zu geben, um den aktuellen Tabellenplatz möglichst zu verteidigen. (EnPau)

HSV 1919: Sarah Vetter – Anja Vorreiter, Nadine Kubaink, Bianca Pink, Therese Henschel (60. Stacy Antkewitz) – Monique Schulz, Sandra Müller – Michaela Ernst (75. Sophia Köder), Sabine Haberland, Marlene Müller (46. Annelie Kulik) – Linda Hoffmann (80. Claudia Boran)