Lokalsport aktuell

Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig die wichtigsten Sportereignisse aus Hoyerswerda und der Region.

Mit fünf Treffern zu drei Punkten

18.05.2015 08:50

Die Neustädter Fußballer sind eine eingeschworene Truppe. Gemeinsam erkämpften und feierten sie den Heimsieg.
Die Neustädter Fußballer sind eine eingeschworene Truppe. Gemeinsam erkämpften und feierten sie den Heimsieg.

Gerade in der Tabelle unten rangierende Mannschaften sind unberechenbar. Das ist bekannt. Entsprechend gewarnt gingen die Neustädter Fußballer am Samstag das Heimspiel gegen Schlusslicht Cossebaude an. Bereits nach 15 Minuten zappelte der Ball erstmals im gegnerischen Tornetz. Miloslav Kousal war der Schütze.

Doch es dauerte nur sechs Minuten und die Gäste kamen durch Tom Peschel zum 1:1-Ausgleich (21.). Noch vor der Pause sorgte Christoph Wilde für die erneute Neustädter Führung (36.). Gleich nach dem Wiederanpfiff erhöhte Norman Both auf 3:1 (46.). Doch die Gäste ließen nicht locker und verkürzten durch einen Treffer von Robert Petzold auf 3:2 (52.). Der von Miloslav Kousal verwandelte Elfmeter (58.) brachte die Neustädter endgültig auf die Siegerstraße. Für den Schlusspunkt sorgte Martin Fallant in der 67. Minute mit dem Treffer zum 5:2.

„Das war das erwartet schwere Spiel gegen den Tabellenletzten. Wir mussten uns 100-prozentig konzentrieren. Aber damit hatten wir in der ersten Halbzeit Probleme, was man deutlich spüren konnte. Immer wieder bekamen wir nach einem eigenen Treffer einen Gegentreffer. In der zweiten Halbzeit mit dem Elfmetertor zum 4:2 war dann endlich der Weg frei zum Sieg. Endlich haben wir auch mal mehr als einen oder zwei Treffer erzielt“, so die Kurzanalyse von LSV-Trainer Karsten Haasler.

Norman Both freute sich über den eindeutigen Sieg. Und Miloslav Kousal fand: „Wir hatten heute einen richtig guten Lauf mit einem ganz klaren Ergebnis.“ Tormann Dominik Kosel fand zwar, dass die Abwehr bei den zwei Gegentreffern nicht richtig eingestellt war. Anton Rolof sprach von Leichtsinn in der Defensive, wodurch zwei Tore kassiert wurden, die vermeidbar gewesen wären. Dominik Kosel verbreitete aber auch Optimismus und blickte nach vorn: „Wir werden von Woche zu Woche stärker. Ich denke, wenn es weiter so läuft, dann werden wir in der nächsten Saison weiter oben angreifen.“ (WM)

LSV Neustadt/Spree spielte mit: Dominik Kosel, Anton Rolof (74. Tobias Lohr), Christoph Wilde, David Schmidt, Norman Both (74. Martin Buder), Carsten Schneider, Toni Richter, Silvio Liebe, Miloslav Kousal, Martin Fallant, Stanley Antkewitz (68. Falk Weichert),


Der LHV verspielt alle Aufstiegschancen

20.04.2015 01:00

Wie vor Wochenfrist in heimischer Halle war Lukasz Stodtko am Samstag auch gegen den LVB Leipzig nur schwer zu bremsen und der erfolgreichste LHV-Torschütze.
Wie vor Wochenfrist in heimischer Halle war Lukasz Stodtko am Samstag auch gegen den LVB Leipzig nur schwer zu bremsen und der erfolgreichste LHV-Torschütze.

Von Paul Barth

Die Arena Leipzig war am Samstag der Spielort für das vorletzte Spiel des LHV Hoyerswerda in der Saison 2014/2015. Was sich groß anhört, war aber nur eine kleine Nebenhalle der großen Arena Leipzig. In der eher spärlich gefüllten Halle kam nur dank der treuen LHV-Fans ein kleines bisschen Stimmung auf. Das Spiel fand eher in einer Trainingsspielatmosphäre statt und das schien dem Team von LHV-Trainer Conni Böhme nicht gutzutun. Es wirkte das gesamte Spiel über so, als wären alle Spieler nicht mit hundert Prozent dabei.

Die Partie begann sehr zäh und es dauerte über vier Minuten, bis die Gäste das 1:0 warfen. Beide Teams hatten mit den offensiven Deckungen einige Probleme und mussten sich erst einige Lösungen überlegen. Der LHV deckte offensiv gegen Jacob Fritsch. Die Leipziger bedachten Lukasz Stodtko mit einer Sonderbewachung. Das Spiel plätscherte dann so dahin und keinem Team gelang es, sich abzusetzen.

Immer konnten die beiden Kontrahenten jeweils durch Fehler der verteidigenden Mannschaft ihre Torchancen nutzen. Aufseiten des LHV war es immer wieder Eric Zeithamel, der im Tor eine gute Partie machte und Großchancen der Leipziger abwehrte. Im Angriff hielt Lukasz Stodtko mit seinen Treffern, wie schon in den letzten Begegnungen, die Gäste immer wieder im Spiel. Bis zur Halbzeitpause konnte sich keine Mannschaft absetzen und so ging es beim Stand von 12:12 in die Kabinen.

Um weiter im Aufstiegsrennen zu bleiben, hätte es für den LHV einer deutlichen Leistungssteigerung bedurft. Bis zur 36. Minute ging es weiter Kopf an Kopf, bis Lukasz Stodtko sich in einen Rausch warf. Fast jeden Angriff verwertete er in dieser Phase. Die Leipziger versuchten, seine Kreise durch überhartes Einsteigen einzugrenzen. Davon lies er sich jedoch nicht beeindrucken und warf munter weiter. Als es nach 48 Minuten 22:18 für den LHV stand, dachten wohl viele in der Halle an eine Vorentscheidung. Doch der LVB hatte besonders in Person von Jacob Fritsch etwas dagegen und gab das Spiel noch nicht auf. Wie Lukasz Stodtko einige Minuten zuvor verwandelte er nun mehrere Chancen und brachte die Leipziger wieder heran. Nach 56 Minuten hatten es die Hausherren geschafft, zum 25:25 ausgeglichen.

Der LHV fand trotz des verlorenen Momentums immer wieder Lösungen, sich nicht abschütteln zu lassen. In den verbleibenden Minuten ging es eng zu, aber kein Team konnte sich absetzen. So kam es folgerichtig zum Endstand von 28:28. Hoyerswerda hatte es nach 48 Minuten verpasst, den Sack zuzumachen, um so den Sieg mit in die Elsterstadt zu nehmen.

Nach dem Spiel saßen die LHV-Spieler mit hängenden Köpfen auf der Bank, wussten sie doch, dass sie nun keine Chance mehr auf den Sachsenmeistertitel und den damit verbundenen Aufstieg haben. Plauen-Oberlosa gewann zeitgleich gegen Leipzig/Zwenkau und Radeburg verlor gegen den Absteiger Weinböhla.

Somit konnte Plauen den verdienten Aufstieg feiern. Am nächsten Samstag geht es für den LHV zum Saisonabschluss gegen die HSG Neudorf/Döbeln. Mit einem Sieg könnte ein Medaillenplatz gesichert und somit ein versöhnliches Ende einer schwierigen Saison geschafft werden.

Für den LHV spielten: Eric Zeithamel, Ben Krahl, Ringo Schäfer (3 Tore), Lukasz Stodtko (8), Tobias Sieber (6), Lukas Baase (1), Christian Herzer (1), Robert Devantier, Michal Naimann (5/2), Malik Reimann (4)


Das Rundenkarussell auf dem Motodrom drehte sich

14.04.2015 01:10

Daumen hoch! Torsten Simon vom MC Lohsa fuhr beim Saisonauftakt auf der Kartbahn zum Sieg in der Klasse KZ 2 Gentlemen.
Daumen hoch! Torsten Simon vom MC Lohsa fuhr beim Saisonauftakt auf der Kartbahn zum Sieg in der Klasse KZ 2 Gentlemen.

Von Werner Müller

Beim Saisonauftakt auf der Kartbahn in Lohsa waren am Sonntag 86 Rennfahrer in den verschiedenen Kartklassen am Start. Für den MC Lohsa gingen Torsten Simon in der Klasse KZ 2 Gentlemen und Alexander Bucholtz aus Radebeul in der Klasse KZ 2 sowie Rick Hartmann aus Kamenz in der Klasse ADAC X30 Junior ins Rennen.

Durchstarten konnte Torsten Simon schon im freien Training und im Zeittraining. Er ging mit einem guten Bauchgefühl in die zwei Wertungsläufe, die er auch mit Bravour bestand. Mit weitem Vorsprung vor dem übrigen Fahrerfeld überquerte er nach 19 Runden als Sieger die Ziellinie. Er und sein Techniker Peter Pouva freuten sich über den gelungenen Saisonauftakt.

Rick Hartmann, dem sein Vater Ronny Hartmann als Techniker zur Seite stand, belegte in den Wertungsläufen jeweils den 2. Platz. Ein wenig Pech hatte hingegen Alexander Bucholtz. Bis zum ersten Wertungslauf lief alles bestens. Im zweiten Wertungslauf machte ihm eine undichte Kraftstoffleitung Probleme. Benzin tropfte auf die Reifen, die verloren die Haftung. Alexander Bucholtz rutschte im wörtlichen Sinne noch auf den 7. Platz ab. Aber als Sportsmann sieht es der Jurastudent ganz locker und meinte: „Ich war dabei, das war ein tolles Gefühl. Und ich habe die Hoffnung, dass es bei den anderen Rennen der Serie besser läuft.“ Sein Vater Wolfgang Bucholtz ergänzte. „Da müssen wir noch ein wenig schrauben und kontrollieren, damit der nächste Start erfolgreicher wird.“

Das Motorsport-Wochenende auf der Lohsaer Kartbahn war rundum gelungen. Bei herrlichem Wetter konnten die Zuschauer an der Strecke mitfiebern, als sich das Rundenkarussell drehte und die Fahrer um beste Platzierungen wetteiferten. Auf der 850 Meter langen Piste erreichten die Schnellsten Geschwindigkeiten um die 80 Kilometer pro Stunde. Am Sonnabend absolvierten die Teilnehmer das freie Training sowie das Zeittraining. Ab Sonntagmittag starteten die Sprintrennen und am Nachmittag die zwei Wertungsläufe.

Jährlich organisiert der MC Lohsa drei größere Veranstaltungen auf der Kartbahn. Der anspruchsvolle Kurs ist in erster Linie auf den Rennkartbetrieb ausgelegt. Neben diversen Meisterschaftsläufen, die immer ein großer Publikumsmagnet sind, findet hier das Training des örtlichen Kart-Clubs MC Lohsa statt. Wer möchte, kann von Mittwoch bis Sonntag von mittags bis abends Rennsportluft schnuppern und mit einem Leihkart im Motodrom ein paar Runden drehen. Kartbahnbetreiber Mathias Lesch freut sich über jeden Rennsportbegeisterten. Telefonische Anmeldungen sind unter 035724 56836 möglich.


Erstes Renn-Wochenende der Motorsportsaison 2015 auf der Lohsaer Kartbahn

10.04.2015 15:51

Auch wenn die „Super-Ligen“ des deutschen und internationalen Kartsports nicht mehr in Lohsa Station machen, sondern neuere, breitere, modernere Bahnen vor allem im Westteil Deutschlands für gesamt-nationale und internationale Meisterschaftsläufe bevorzugen – der seit 1967 in der K-Wagen-/ Kart-Szene fest verankerte Name Lohsa hat nichts an Glanz und Anziehungskraft verloren! Heute sind es vor allem die Klassiker (Foto) und ostdeutschen Regionalserien, die hier ihre Rennen austragen und sich dabei über Mangel an Gaststartern aus ganz Deutschland und sogar Europa nicht beklagen können.

So wird’s auch am jetzigen Wochenende (11./12. April // Sonnabend/ Sonntag) sein, wenn der Sächsische Landespokal der Serien KCT (Kart Classic Trophy) und OAKC (Ostdeutscher ADAC* Kart Cup / *ADAC = Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) ausgefahren wird. Der Sonnabend ist den freien und gezeiteten Trainings der 50-ccm-, 125-ccm-, Hochräder-, Getriebe-, Youngtimer- und sonstigen Klassen vorbehalten, ehe am Sonntag gegen 9 Uhr die Rennläufe begonnen. Da etwa 100 Fahrer gemeldet haben, sind gut besetzte Rennfelder und damit spannender Sport zu erwarten, denn eine Kart-Runde sieht oft mehr Überhol-Versuche als ein ganzes Formel-1-Rennen! Für den MC Lohsa starten René Raßmussen (ein ganz großer Name der Rennsportgeschichte!) aus Hoyerswerda, Uwe Wiesenhüter aus Schwarzkollm, Rick Hartmann aus Kamenz und Torsten Simon aus Radebeul. Am Sonntag gegen 17.30 Uhr ist die Siegerehrung aller Klassen geplant. Text: Werner Müller (mit JJ)/ Foto: Uwe Jordan// 17.5.: Langstrecke Sachsen// 15./16.8.: Sächsische Landesmeisterschaft Moderne Klassik// 5./6.9.: Sächsischer Landespokal NAKC (Norddeutscher ADAC Kart-Cup)/ KCT/ OAKC// 24./25.10.: Lutz-Döpmann-Memorial (Winterpokal)// Motorlos: 27.6. Seifenkisten)


Am 1. Mai ist Zeißig Mittelpunkt der Fußballwelt ...

09.04.2015 17:08

Die Tageblatt-Kicker waren bei allen fünf Auflagen des Turniers dabei, wie hier 2013 mit Frank Treue (Mitte).
Die Tageblatt-Kicker waren bei allen fünf Auflagen des Turniers dabei, wie hier 2013 mit Frank Treue (Mitte).

... denn dann wird auf den vier Kleinfeldern des Sportparks am Schwarzwasser der Firmencup Nr. 6 ausgespielt.

Während die Fußballwelt darum streitet, ob Katar ein würdiger oder auch nur passender Austragungsort für eine Weltmeisterschaft ist, ob man im Sommer oder doch lieber zu Weihnachten spielt, was im Rahmenprogramm läuft und wer seine Werbebanner in die Arenen hängen darf, hat ein anderes (gut: fast ...) genau so wichtiges Turnier alle diese Fragen längst für sich geklärt. Das Zeißiger Firmenturnier wird am 1. Mai, einem Freitag, ab 9 Uhr im Sportpark Spohlaer Straße 6 ausgetragen; es gibt ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie – und weil es ja ganz ohne Jubiläum nicht geht: Der 1. Mai ist zum 5. Mal Austragungstermin; die Premiere fand an einem 26. Juni statt.

Ein Jubiläums-Geschenk haben sich die Zeißiger selbst gemacht beziehungsweise haben es ihnen die Teams gemacht, die in den vergangenen Jahren stets ideale Bedingungen vorgefunden haben und nun so früh und zahlreich gemeldet haben, dass Turnier-Sprecher Lutz Henniger verkünden musste/ durfte: „Das Teilnehmerfeld ist bis an die Grenze des Machbaren gefüllt.“ 24 Teams – mehr geht nicht, soll der Wettbewerb ordnungsgemäß und stressfrei über die Bühne gehen. Wer sich diesmal um den Wanderpokal bewirbt (der Coupe Jules Rimet und auch der aktuelle FIFA-WM-Pokal nehmen sich recht bescheiden daneben aus ...) finden Sie unten aufgelistet. Auch Tageblatt (in Gestalt des Hoyerswerdaer Wochenblatt Verlages) greift zum nunmehr sechsten Mal nach dem Pott.

Besonderer Charme dieses Wettbewerbs: Die Werks-Teams (nicht Bayer Leverkusen) können zwar (nicht bei der Firma beschäftigte) Gastspieler einsetzen, aber diese dürfen NICHT im aktuellen Punktspielgeschehen stehen. Ausgenommen sind Frauen – da gilt diese Beschränkung nicht. Anders sieht es aus, wenn der Betreffende einen Arbeitsvertrag mit der jeweiligen Firma hat. Da darf er sogar höchstklassig spielen. Mal sehen, ob eine Firma da kurzfristig fürs Zeißiger Turnier jemanden wie Cristiano Ronaldo oder Zlatan Ibrahimovic verpflichten wird. Einfach am 1. Mai beim SV Zeißig vorbeischauen, dann hat man Gewissheit!
Aber Dabeisein lohnt sich auch so. Es gibt neben Imbiss aller Art Kinderbelustigungen, Gaudi-Preiskegeln, Torwandschießen und viele andere Möglichkeiten, sich selbst sportlich zu betätigen.
Wer optimistisch ist: Vielleicht muss ja ein Team doch noch aus zwingenden Gründen zurückziehen. Dann würde ein Platz frei. Lutz Henniger wüsste das als Erster. Ihn erreicht man unter  Telefon  0160 1064396.

Die Teilnehmer:

01: Autohaus Elitzsch
02: AWO Lausitz Pflege-& Betreuung
03: Boden-Design Jantschke e.K.
04: Fa. BÖPPLE-Bau Königswartha
05: FC arvato Cottbus
06: Firma Schimang
07: Fleischerei & Partyservice Dubau
08: Gaststätte „Zu den Linden“
09: Heinzelmännchen Service GmbH
10: Hoyerswerdaer Wochenblatt
11: Maja Möbelwerke GmbH
12: PEWO Energietechnik GmbH
13: Rechtsanwälte Döhl & Kollegen
14: Reik Forche Hausmeisterservice
15: Restaurant ATHOS
16: Rygol Dämmstoffe
17: SLR Elsterheide
18: TD Deutsche Klimakompressor
19: Vattenfall-Veredlung
20: VBH Versorgungsbetriebe Hoy.
21: Wochenkurier/HSV 1919 Frauen
22: WVG/Cobau
23: Yados GmbH
24: Ziegler Metallbearbeitung AG

Spieltag: 1. Mai 2015 (ein Freitag)
Einlass: 9 Uhr (Beginn 9.30 Uhr)
Spielort: Sportpark Spohlaer Str. 6
Eintritt: frei
Rahmenprogramm: Familientag (ca. 12 Uhr Gaudi-Preiskegeln etc.)

www.firmenfussball.sv-zeissig.de

 

 

 


Mit Kampfgeist und Technik zu Medaillenerfolgen

08.04.2015 16:59

Medaillengeschmückt und freudestrahlend kehrten die Karate-Mädchen des Hoyerswerdaer Karate.-Do-Vereins vom Zwönitztal-Pokal zurück
Medaillengeschmückt und freudestrahlend kehrten die Karate-Mädchen des Hoyerswerdaer Karate.-Do-Vereins vom Zwönitztal-Pokal zurück

Der Karate-Do Hoyerswerda erzielte beim Zwönitztal-Pokal das beste Ergebnis in der Disziplin Kumite seit Jahren.

Der Zwönitztal-Pokal in Burkhardtsdorf bei Chemnitz gilt als eines der größten und seit Jahren bestbesetzten Karateturniere in Deutschland. Landeskader aus den einzelnen Bundesländern treffen sich hier, um die besten Karateka vor allem bei den Kindern und Schülern zu ermitteln.

Der Karate-Do Hoyerswerda war in diesem Jahr erstmals mit einem reinen Mädchenteam am Start und kann sich über die Ergebnisse riesig freuen. Seit Jahren gab es im Lausitzer Team nicht so viele Doppelstarts. Außer einem Mädchen starteten alle Anderen nicht nur in der Disziplin Kata (Schattenkampf), sondern auch in der Disziplin Kumite (Freikampf). Und gerade in letztgenannter Disziplin errangen die Hoyerswerdaer Medaillen und Pokale. Sich dem direkten Kampf Mann gegen Mann bzw. Mädchen gegen Mädchen zu stellen, braucht es jede Menge Überwindung.

Für Ruth Hembitski, die sich in der Disziplin Kata gegen ein Dutzend Gegnerinnen durchsetzen konnte, waren es die ersten Kumite-Kämpfe. Es war wohl die Aufregung der erst Achtjährigen, die ihre Kämpfe zu einem wahren Feuerwerk von Techniken werden ließ. Keine drei Sekunden gönnte sie sich eine Verschnaufpause in ihren Kämpfen, vielmehr bestürmte sie ihre Gegnerinnen förmlich mit durchaus gelungenen Kombinationen. Vor allem ihre hohen und schnellen Fußtechniken wurden von den Kontrahentinnen zu spät erkannt. Ruth erkämpfte sich so den obersten Platz auf dem Siegerpodest.

Kara Nowotny startete nach langer Pause wieder in der Disziplin Kumite. Auch ihre Angriffe, zwar noch sehr fest und angespannt, waren erfolgreich, sodass sie sich zu Recht über ihre Goldmedaille freuen konnte. Paula Knobloch kann man schon als furchtlos bezeichnen. Sie kämpfte bereits mehrfach erfolgreich gegen Mädchen ihrer Altersklasse. Auch dieses Mal reichten ihre Leistungen für eine schwer erkämpfte Silbermedaille. Über die Trostrunde sicherte sich Lea Seidel die Bronzemedaille.

Wie schon erwähnt ist es beachtlich, mit welchem Mut sich die erst acht- bis zwölfjährigen Mädchen aus Hoyerswerda den Kämpfen stellten. In Zukunft wird man sicherlich noch mehr über ihre Erfolge auch im harten Kampf mit den „dünnen“ Faustschützern berichten können.

1. Platz Kumite  Kara Nowotny
1. Platz Kata  Ruth Hembitski
2. Platz Kumite  Paula Knobloch
2. Platz Kumite  Ruth Hembitski
2. Platz Kumite Team  Knobloch/Seidel/Nowotny
2. Platz Kata Team  Pötschick/Seidel/Knobloch
3. Platz Kumite  Lea Seidel