Lokalsport aktuell

Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig die wichtigsten Sportereignisse aus Hoyerswerda und der Region.

Mit klarer Steigerung zum Heimerfolg

25.03.2015 16:36

Die Frauen und ihr Trainer Enrico Paula (hinten links) konnten sich am Sonntag nicht nur über den 4:0-Sieg gegen Reichenbach freuen. In den neuen Anzügen, übergeben von Sören Jantschke (r.), machen sie eine gute Figur
Die Frauen und ihr Trainer Enrico Paula (hinten links) konnten sich am Sonntag nicht nur über den 4:0-Sieg gegen Reichenbach freuen. In den neuen Anzügen, übergeben von Sören Jantschke (r.), machen sie eine gute Figur

Allerdings tat sich der HSV 1919 in der Fußball-Landesklasse gegen das Schlusslicht SV Reichenbach beim 4:0 eine Halbzeit schwer.

Gegen die bisher punktlosen Reichenbacherinnen gab es für 1919 nur ein klares Ziel: Die drei Punkte bleiben bei der Heimspielpremiere 2015 im Jahnstadion. Jedoch war in der Anfangsphase des Spiels von diesem Vorhaben nicht viel zu sehen. Im Gegenteil: Nach 90 Sekunden knallte ein Reichenbacher Schuss (was auch die einzige klare Chance der Gäste über das gesamte Spiel blieb) zum Glück für den HSV an die Latte des Tores.
Der Gastgeber kontrollierte danach die Partie, jedoch war es wirklich nur Kontrolle. Die Laufbereitschaft ließ zu wünschen übrig. Kamen die Spielerinnen dann doch mal in Bewegung, hielten sie viel zu lange den Ball. Bei denen sich trotzdem bietenden Räumen fehlte aber dann immer wieder der Zug zum Tor, der unbedingte Wille, einen Treffer zu erzielen oder allgemein der fehlende Abschluss. Zwei Torschüsse in Richtung der tief stehenden Sonne waren hier einfach viel zu wenig. In der Halbzeitpause war allen schnell klar: Den für die eigenen Verhältnisse grottenschlechten ersten Durchgang abhaken und mit vollem Elan in die zweite Halbzeit gehen.

1919 zeigte nun ein anderes Gesicht: Alle liefen viel mehr und behielten den Kopf oben. Binnen 15 Minuten entschied der HSV die Partie. Wie vor dem Spiel besprochen, sorgten drei präzise gespielte Pässe zwischen Innen- und Außenverteidiger, von Bianca Pink und anschließende coole Abschlüsse von Annelie Kulik (62., 73.) und Sabine Haberland (65.) für die erlösenden Treffer. Abermals Annelie Kulik reagierte nach einem hohen Ball im Strafraum am schnellsten und hob diesen über die Torfrau zum 4:0 (77.). „Am Ende haben wir verdient gegen das Schlusslicht gewonnen und alle können sich über den Sieg freuen“, erklärt Trainer Enrico Paula. „So passte auch die Übergabe der neuen Jogginganzüge durch die Firma Boden-Design Janschke nach dem Spiel. Dafür noch mal danke. Jedoch müssen wir langsam aus dem Winterschlaf erwachen, wenn wir in den kommenden Wochen weiter erfolgreich sein wollen. In Großnaundorf wartet am Sonntag ein anderes Kaliber auf uns.“ (ep)

HSV 1919: Sarah Vetter – Elisabeth Köppen (73. Julia Blümel), Anja Vorreiter, Nadine Kubaink, Therese Henschel – Bianca Pink, Sandra Müller – Nathalie Wuschko (48. Michaela Ernst), Annelie Kulik (77. Dana Noack), Marlene Müller (70. Stacy Antkewitz) – Sabine Haberland


Handball-Nachwuchs zeigt Leistungszuwachs

23.03.2015 14:35

Die Dritt- und Viertklässler aus der aus der Grundschule an der Elster in (Weiß-Blau) und die Kinder aus der Park-Grundschule lieferten sich eine packende Begegnung.
Die Dritt- und Viertklässler aus der aus der Grundschule an der Elster in (Weiß-Blau) und die Kinder aus der Park-Grundschule lieferten sich eine packende Begegnung.

Beim 2. Spieltag der Grundschulliga in Hoyerswerda ging es natürlich um den Sieg. Aber er war nicht das Wichtigste.

Von Conni Böhme und Werner Müller

Am Samstag veranstalteten der LHV und der SC Hoyerswerda das 2. Turnier dieses Schuljahres der VBH-Grundschulliga. Die Halle des BSZ „Konrad Zuse“ füllte sich schon eine Stunde vor Turnierbeginn mit den ersten Kindern, die es nicht mehr erwarten konnten. Wegen der Grippewelle konnten nicht alle Schüler wie geplant an ihrem Turnier teilnehmen. Aber die da waren, zeigten eindrucksvoll, was sie gelernt hatten, fand auch LHV-Spieler Alexander Canbek: „Man konnte deutlich die Entwicklung und den Leistungssprung vom ersten zum zweiten Turnier sehen. Es ist einfach toll zu sehen, wie die Trainer Conni Böhme und Kerstin Herzer den Kindern die Handballtechniken vermittelt haben.“

War beim ersten Turnier im Dezember noch viel Zufall dabei, wurde diesmal schon viel bewusster gespielt. So verliefen die Partien auch spannender. Dabei wusste man gar nicht, auf welches der beiden Spielfelder man zuerst schauen sollte. Bei den ersten und zweiten Klassen gab es am Ende sogar ein kleines Novum: Es gab zwei punktgleiche erste Plätze. Im letzten Spiel trennten sich die Grundschule „Am Adler“ und Grundschule „An der Elster“ nach spannendem Spiel 8:8, sodass es den doppelten Sieger gab. Und auch das Spiel der Grundschule „Lindenschule“ und Grundschule „Am Park“ endete 4:4 unentschieden, was beiden den zweiten Platz brachte.
Bei den älteren Schülern der dritten und vierten Klasse setzte sich die Grundschule „Am Adler“ ungeschlagen durch, gefolgt von den punktgleichen Grundschulen „An der Elster“ und „Hans Coppi“ aus Lauta auf Platz 2 sowie der Grundschule „Lindenschule“ und der Grundschule „Am Park“ auf Platz 3. Verlierer gab es keine – alle kommen immer auf das Treppchen. Und gewonnen haben sowieso alle, die sich auf dem Spielfeld bewegt haben.
Für alle Kinder heißt es nun, fleißig weiter zu trainieren, denn am Samstag, dem 6. Juni, steht an gleicher Stelle das große Finale an, und dafür haben sich die Organisatoren einiges einfallen lassen, so- dass mit Sicherheit kein junger Handballer mit leeren Händen nach Hause gehen wird. Ein Dank geht an dieser Stelle an alle Helfer von der 1. Männermannschaft und der B-Jugend des LHV Hoyerswerda sowie den Frauen des SC Hoyerswerda, die den reibungslosen Turnierablauf ermöglichten.

Andrea Siegmund aus Hoyerswerda, die mit ihren Kindern Marlon (11) und Dened (3) vor Ort war, findet diese Handballaktion klasse: „Die Kinder haben riesigen Spaß. Die Betätigung in der Gruppe ist ja bekanntlich allgemein gut für die Entwicklung der Kinder.“ Der elfjährige Marlon, der in die 4. Klasse der Park-Grundschule geht, hatte dabei seinen Einsatz an der Coppi-Schule Lauta, damit diese, die durch Krankheiten dezimiert war, überhaupt antreten konnte.

Gleich drei Kinder von Jörg Fritsche aus Hoyerswerda haben am Samstag mitgespielt – Bill, Bob und Ben. „Ich finde die Grundschulliga eine gute Sache für die sinnvolle Freizeitgestaltung und Nachwuchsentwicklung in Hoyerswerda“, sagte der Vater. Und Christian Herzer, Trainer der Erst- und Zweitklässler der Lindenschule, freute sich nicht nur über den 2. Platz. „Das Turnier war gut, die Kinder hatten Spaß. Natürlich ist es für die Kinder, die beim LHV und SC in der F- bzw. E-Jugend regelmäßig trainieren, einfacher als für die anderen Schüler. Aber spürbar ist die Entwicklung schon. Ich bin mit dem Turnierverlauf vollkommen zufrieden.“

1./2. Klasse - 4 Teams „jeder gegen jeden“
GS „Am Park“ – GS „An der Elster“ 0:14
GS „Lindenschule“ – GS „Am Adler“  2:12
GS „An der Elster“ – GS „Lindenschule“ 12:0
GS „Am Adler“ – GS „Am Park“ 12:0
GS „Am Adler“ – GS „An der Elster“ 8:8
GS „Lindenschule“ – GS „Am Park“ 4:4
 
3./4. Klasse - 5 Teams „jeder gegen jeden“
GS „Lindenschule“ – GS „Am Park“ 9:8
GS „Lindenschule“ – GS „An der Elster“ 6:6
GS „Am Adler“ – GS „Lindenschule“  11:2
GS „Hans Coppi“ – GS „An der Elster“ 3:6
GS „Am Adler“ – GS „An der Elster“ 16:7
GS „Hans Coppi“ – GS „Am Adler“ 1:16
GS „Hans Coppi“ – GS „Am Park“ 11:10
GS „Am Park“ – GS „Am Adler“ 5:8
GS „Hans Coppi“ – GS „Lindenschule“ 3:1
GS „Am Park“ – GS „An der Elster“ 7:7

 


Neustadt und alle Kreisoberliga-Teams haben Heimspiele

20.03.2015 16:24

Fußball: In der Landesklasse empfängt Neustadt den Königswarthaer SV. Wittichenau steht im DJK-Derby.

Landesklasse Ost
LSV Neustadt/Spree (9.) – Königswarthaer SV (11.)
„Es werden zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinandertreffen“, blickt LSV-Co-Trainer Karsten Weiß voraus. „Der LSV hat als Zielstellung eindeutig, die drei Punkte zu Hause zu erkämpfen“. TAGEBLATT-Tipp: Neustadt siegt zu Hause.

Kreisoberliga
DJK Blau-Weiß Wittichenau (10.) – DJK Sokol Ralbitz/Horka (5.)
Mit Sicherheit werden sich Wittichenau und Ralbitz noch gut an das Hinspiel erinnern. Ralbitz dabei sehr gern, gelang ihnen doch ein klarer 5:1-Erfolg. „Nach wie vor befinden wir uns im Abstiegskampf und wollen deshalb von Spiel zu Spiel denken“, blickt DJK-Trainer Waldemar Adamowicz voraus. „Wir haben aus drei Spielen sechs Punkte geholt und sind somit recht gut in die Rückrunde gestartet, dabei haben wir gegen Spitzenteams Zuhause eine gute Vorstellung abgegeben. Gegen Ralbitz wollen wir versuchen die gezeigten Leistungen zu wiederholen, dann ist gegen dieses Spitzenteam auch was zu holen. Hoffen wir auf ein gutes Spiel, und der Bessere wird sich am Ende durchsetzen“, so der Trainer. TAGEBLATT-Tipp: Wittichenau unterstreicht seine gewachsene Stärke. Die Revanche gelingt.
SV Zeißig (1. ) – SG Motor Cunewalde (7.)
„Wir sind Spitzenreiter und wollen das auch bleiben“, sagt SVZ-Trainer Andreas Schultz. „Das Problem aber für uns als Spitzenreiter ist, dass man auch immer der Gejagte ist. SG Motor Cunewalde hat auch einen guten Lauf und hat in den letzten Wochen gute Leistungen gebracht. Sie haben Siege eingefahren und sind auch im Pokal weitergekommen. Ich denke schon, die Cunewalder werden uns hart fordern.“
Zeißig kann aber selbstbewusst auftreten. „Wir haben in der Hinrunde in Cunewalde unser bestes Spiel gemacht und konnten dort 2:0 gewinnen. Daraus ergibt sich eine ganz klare Zielstellung, obwohl es sehr schwer werden wird“, sagt Schultz. „Denn wir haben Verletzte. Aber wir müssen gegen Cunewalde einen Sieg einfahren, um uns an der Spitze festzusetzen.“ TAGEBLATT-Tipp: Das gelingt. Heimsieg.
LSV Bergen (4.) – SV GW Hochkirch (14.)
„Wir wollen unseren sehr guten Rückrundenauftakt fortsetzen“, gibt LSV-Trainer Stefan Koark die Richtung vor. „Trotz akuter Personalprobleme wegen zahlreicher Verletzter ist es unsere Zielstellung, einen Sieg zu erkämpfen“. TAGEBLATT-Tipp. Gegen den 14. ist Bergen Favorit und untermauert seine Heimstärke. Sieg.
HSV 1919 (16.) – SV GW Schwepnitz (13.)
„Nach den voran gegangenen Niederlagen müssen wir natürlich sehen, dass wir endlich in die Spur kommen“, weiß 1919-Trainer Lutz Schmuck um die Brisanz dieses Spieles gegen einen Gegner, der nur 13. der Tabelle ist. „Wir müssen versuchen, gegen Schwepnitz ein gutes Spiel zu machen und die drei Punkte Zuhause zu behalten. Schwepnitz ist kein leichter Gegner. Das hat er in den letzten Spielen gezeigt. Sie wollen sich von unten rausspielen. So ist ein heißer Kampf zu erwarten. Unsere Männer haben in der Woche gut trainiert“, so Lutz Schmuck weiter. TAGEBLATT-Tipp: 1919 wird für die Mühe belohnt: Sieg. (WM)


Hoyerswerda war wieder einmal ein hervorragender Gastgeber

17.03.2015 09:33

Steven Barth (links) mit einer gelungenen Aktion. Der Kämpfer des gastgebenden Karate-Do holte am Sonntag eine Gold- und eine Silbermedaille. Foto: Georg Vesper
Steven Barth (links) mit einer gelungenen Aktion. Der Kämpfer des gastgebenden Karate-Do holte am Sonntag eine Gold- und eine Silbermedaille. Foto: Georg Vesper

Die Karate-Landesmeisterschaften fanden erneut in der Lausitz statt. Für einige Sportler gab es aber auch eine Premiere.

Der Karate-Do e. V. Hoyerswerda war wieder einmal Ausrichter der Sächsischen Karate-Landesmeisterschaften. In den Altersklassen Jugend, Junioren und Leistungsklasse trafen sich am Sonntag Karateka aus ganz Sachsen, um sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Parallel dazu fand in den Altersklassen Kinder und Schüler der Sparkassen-Cup statt. Hierbei erhielt der Nachwuchs Sachsens die Gelegenheit, erstmals Wettkampfluft zu schnuppern und Medaillen zu erkämpfen. Zum zweiten Mal trug man auch die Landesmeisterschaften für Karateka mit Handicap aus. Körperlich und geistig behinderte Menschen zeigten Beachtliches, sodass viele Zuschauer begeistert vom Trainingsfleiß der Sportler waren. Auf fünf Wettkampfmatten regelten fünfundzwanzig Kampfrichter die Entscheidungen mit Bravour, sodass der ausrichtende Verein am Ende ein positives Fazit von den Teilnehmern entgegennehmen konnte.

Der Karate-Do e. V. war jedoch nicht nur Ausrichter der Veranstaltung, sondern hatte auch drei Starter bei den Landesmeisterschaften gemeldet. Steven Barth startete gleich in zwei Kumite-Disziplinen (Freikampf) und erkämpfte sich jeweils eine Gold- und eine Silbermedaille. Bei den Jugendlichen waren es Svenja Knobloch (Bronzemedaille in Kata) und Lena Machatzke (4. Platz in Kata), die den ausrichtenden Verein in der Altersklasse ab 14 Jahre vertraten. In der Disziplin Kata-Team weiblich Jugend gewann die Hoyerswerdaer Vertretung den Landesmeister-Titel.
Beim Sparkassen-Nachwuchsturnier für Kinder und Schüler trauten sich neun Karateka des Gastgebers auf die Tatami. Sieben davon durften am Ende eine Medaille entgegennehmen. Für Ruth Hembitski, jüngstes Mitglied im Talentstützpunkt Hoyerswerda, galt das Turnier als eine Art Testveranstaltung. Hatte sie doch in den letzten Wochen eine neue und überaus anspruchsvolle Kata erlernt und wollte diese erstmals bei einem Turnier vorführen. Über die Trostrunde konnte sie am Ende die Bronzemedaille entgegennehmen.

Der Ausrichter bedankt sich bei den zahlreichen Helfern für den reibungslosen und professionellen Ablauf der Veranstaltung. In ihren roten Veranstaltungs-Shirts sorgten sie unter anderem für die Verpflegung. Schon jetzt steht fest, im Herbst des kommenden Jahres wird der Karate-Do e. V. Hoyerswerda die Landesmeisterschaften 2016 austragen. (MA)

Ergebnisse Sparkassen-Cup aus lokaler Sicht:
Ruven Petzer: 3. Platz Kata
Fabian Marc Dewitz: 3. Platz Kata
Florian Böttger, Nils Benndorf und Fabian Marc Dewitz:
1. Platz Kata-Team
Florian Böttger: 3. Platz Kata
Ruth Hembitski: 3. Platz Kata
Paula Knobloch: 1. Platz Kumite


LHV gewinnt Krimi gegen Görlitz

16.03.2015 16:59

Lukasz Stodtko gelangen am Samstag neun Treffer
Lukasz Stodtko gelangen am Samstag neun Treffer

Am Samstag kam es zum Aufeinandertreffen zwischen dem LHV Hoyerswerda und dem SV Koweg Görlitz. Derbys haben ihre eigenen Gesetze und das zeigte sich auch in diesem Spiel. Der Gastgeber verschlief den Start in die Partie völlig und lag nach zehn Minuten mit 2:6 hinten. Die Görlitzer fanden immer wieder große Lücken in der Deckung des LHV und nutzten diese eiskalt. LHV-Trainer Conni Böhme fühlte sich bereits in dieser frühen Phase dazu gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um sein Team wachzurütteln. Dies gelang ihm auch, denn nach 18 Minuten konnten die Hausherren das erste Mal ausgleichen.

Bis zur 26. Spielminute ging es sehr eng zu. Warf die eine Mannschaft ein Tor, glich die andere sofort aus. Lukasz Stodtko brillierte in diesen Minuten als Passgeber, der die Abwehr immer wieder auf sich zog, um dann mit viel Übersicht den Ball an seine Nebenmänner zu verteilen. Bedingt durch einige Zeitstrafen konnten sich die Gäste bis zur Halbzeit allerdings mit zwei Toren (16:18) wieder leicht absetzen.

In den Anfangsminuten des zweiten Spielabschnitts hielt der Vorsprung für Görlitz, bis es eine fragwürdige Zeitstrafe für den LHV gab. Diese schien die Mannschaft zu motivieren und so konnten die Grün-Weißen trotz Unterzahl zum 20:20 ausgleichen. Dem Team von Trainer Conni Böhme war bis dahin noch keine Führung gelungen. In der 45. Minute war es endlich so weit. Mit 23:22 gingen die Gastgeber erstmals in Führung. Die Halle kochte. Ringo Schäfer war in die Partie gekommen. Dieser Schachzug sollte sich auszahlen. Immer wieder ging er in seiner unnachahmlichen Art auf die Abwehr und entweder warf er selbst das Tor oder holte einen Siebenmeter heraus. Als die Abwehr der Gäste sich langsam auf ihn einstellte, waren wieder Lukasz Stodtko und Michal Naimann zur Stelle. Doch die Görlitzer ließen sich nicht abschütteln und versuchten immer wieder das Spiel auszugleichen, aber Eric Zeithamel hielt – hinter einer nun besser stehenden Abwehr ¨– die entscheidenden Bälle. Angetrieben von den Zuschauern wurde ein hauchdünner 32:31-Sieg eingefahren. Es war ein Sieg des Willens, den sich das Team mit viel Kampf verdient hat.

„Für das Publikum war das natürlich ein tolles Spiel, für mich als Trainer war es aber sehr hart. Ich denke, dass ein Unentschieden auch gerecht gewesen wäre, aber ich bin natürlich glücklich, dass wir gewonnen haben“, meinte ein zufriedener LHV-Trainer nach dem Abpfiff.
Für den LHV geht es nun gegen die absoluten Topteams der Liga aus Plauen- Oberlosa und Delitzsch. Mit diesen beiden Mannschaften hat man noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen.


FC Lausitz und HSV 1919 gemeinsam beim Freundschaftsspiel

13.03.2015 14:30

Vor fast genau fünf Jahren, am 27. Februar 2010, entstand dieses Foto, als im Bezirkspokal der FC Lausitz (in Gelb-Schwarz) den HSV 1919 mit 2:1 bezwang.
Vor fast genau fünf Jahren, am 27. Februar 2010, entstand dieses Foto, als im Bezirkspokal der FC Lausitz (in Gelb-Schwarz) den HSV 1919 mit 2:1 bezwang.

Am Samstag um 14 Uhr wird zum allerersten Mal eine gemeinsame Mannschaft des FC Lausitz und HSV 1919 gegen den polnischen Verein WKS Wierzbice (Wroclaw) auflaufen. Einlass im Jahnstadion in Hoyerswerda ist ab 13 Uhr. Der Eintritt beträgt 3,50 Euro.

Beide Mannschaften haben eigentlich fußballfrei. Es stehen Kreispokalspiele an, ohne Hoyerswerdaer Beteiligung. Was bietet sich da besser an, als gemeinsam bei einem Freundschaftsspiel im Jahnstadion gegen die polnischen Freunde zu spielen?

Andreas Born vom FC Lausitz hat sich dazu mit seinem Trainerkollegen Lutz Schmuck vom HSV 1919 verständigt. Beide finden die Idee gut, gemeinsam zum Freundschaftsspiel anzutreten. Andreas Born sagt: „Wir empfangen die Gäste aus Polen und freuen uns besonders, dass wir gemeinsam mit den Männern des HSV 1919 in einer Mannschaft zu einem Freundschaftsspiel gegen die polnischen Freunde auflaufen werden. 

Lutz Schmuck HSV 1919 meint: „Es ist für uns auch eine sportliche Herausforderung, gemeinsam beim Freundschaftsspiel am kommenden Sonnabend aufzulaufen. Es wird natürlich sehr schwer werden, aus zwei Mannschaften eine zu machen. Aber ich denke, die Freude der Gemeinsamkeit wird fruchtbringend sein. Ich denke schon, dass es gut ist, dass die Spieler beider Mannschaften statt zum Training zum gemeinsamen Freundschafsspiel anzutreten. Für mich geht es darum, darauf aufmerksam zu machen, dass es in Hoyerswerda noch Fußball gibt. Es geht darum, Fußball in Hoyerswerda hochzuhalten.“

Bernd Ziemann vom FC Lausitz meinte: „Ich denke, die Begegnung wird mit Sicherheit ein Höhepunkt für den Fußball in Hoyerswerda. Die polnischen Sportler haben ja schon jetzt im Vorfeld eine Einladung für den Sommer nach Polen ausgesprochen. Ich hoffe, dass viele Fußballinteressierte aus Hoyerswerda zum Spiel kommen werden und sich hier eine schöne Tradition entwickeln kann.“