Lokalsport aktuell

Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig die wichtigsten Sportereignisse aus Hoyerswerda und der Region.

Spitzenreiter deklassiert Schlusslicht

20.10.2014 01:00

Das LHV-Team, darunter der Jüngste Ben Krahl (vorn), konnte mit der Leistung zufrieden sein
Das LHV-Team, darunter der Jüngste Ben Krahl (vorn), konnte mit der Leistung zufrieden sein

Handball-Sachsenliga: Beim 44:22 gegen den HSV Lok Pirna/Dresden II hatte der LHV Hoyerswerda nie Probleme. Alle Spieler trafen – auch die „Neuen“.

LHV-Trainer Conni Böhme vertraute am Samstag der Startformation Max Kastner im Tor, Lukasz Stodtko, Christian Herzer und Tobias Sieber im Rückraum, Alexander Canbek und Robert Devantier auf den Außen und am Kreis begann Ronny Eckert.

Von der ersten Sekunde an spürte man, dass es Nachlässigkeiten, wie in der Schlussphase des Spiels gegen Kamenz in der Vorwoche nicht geben wird. Der LHV begann zwar mit einem Fehlversuch und Volker Koch, der Torschütze vom Dienst der Dresdner, erzielte die Führung für die Gäste – es sollte die Erste und Letzte für die Elbestädter sein. Die Angriffsmaschinerie in Grün kam nun auf Hochtouren und nach sieben Minuten stand es 5:1 für den Gastgeber. Aus einer aggressiven und gut sortierten Abwehr heraus konnten Ballgewinne erzwungen werden und diese wurden in Tore umgemünzt.

Der Wille der Dresdner wurde durch einen starken LHV sofort gebrochen. Die Gäste, die sich mit Philipp Große aus dem Drittligakader des HSV Lok Pirna/Dresden verstärkt hatten, fanden weiterhin keine Mittel gegen die großartig spielende Abwehr des LHV. Immer wieder verloren sie den Ball oder mussten aus schwierigen Situationen abschließen sodass Max Kastner einige Bälle halten konnte. In der LHV-Offensive wurden klare Chancen heraus gespielt und diese auch genutzt, so wurde der Vorsprung Stück für Stück ausgebaut und nach 23 Minuten wuchs er erstmals auf zehn Tore an. Selbst Unterzahlsituationen konnten den LHV nicht stoppen und auch mit Druck durch das passive Vorwarnzeichen wurde hochprozentig abgeschlossen.
Nach 29 Minuten schwächte sich der HSV Lok Pirna/Dresden dann noch selbst, denn Christian Bräuer hatte sich bereits seine dritte Zweiminutenstrafe eingehandelt und bekam die Rote Karte. Zur Halbzeit waren bereits klare Verhältnisse in der leider nicht wie gewohnt komplett gefühlten Sporthalle des BSZ „Konrad Zuse“ geschaffen (21:11).

Nach fünf Minuten in der zweiten Halbzeit gab es einen Siebenmeter für die Gastgeber. Neuzugang Michal Naimann, der sich seit einiger Zeit wieder im Training befindet, nachdem er sich im ersten Pokalspiel verletzt hatte, verwandelte souverän und feierte somit seinen Premierentreffer für den LHV und in der Sachsenliga.
Die Hallenuhr zeigte die 40. Minute und der LHV konnte sich erstmals mit 15 Toren absetzen und nach 41 Minuten bereits das 30. Tor feiern. Max Kastner hielt dann einen Siebenmeter und brach so jeglichen Widerstand der Gäste. Infolge waren diese unkonzentriert und verloren reihenweise den Ball. Diese Ballgewinne nutzte der LHV mit zahlreichen Kontern. In dieser Phase war es immer wieder Lukas Baase, der aus allen Lagen traf, ob durch erfolgreiche Konter oder aus dem Rückraum.

Der LHV gönnte sich und auch den Gästen keine Pause. Dem erfolgreichsten Torschützen des Spiels, Lukasz Stodtko, war es vergönnt das 40. Tor zu erzielen. Nun versuchte die Mannschaft den Jüngsten im Team in eine aussichtsreiche Wurfposition zu bringen, damit auch Ben Krahl sein erstes Sachsenligator erzielen kann. Eine Minute vor dem Ende beorderte Conni Böhme den 17-Jährigen an die Mittellinie, wo er auf Konter warten sollte und 30 Sekunden vor dem Ende war es dann so weit und er konnte den 44:22-Endstand erzielen.
Der LHV spielte sehr souverän und konzentriert. Trainer Conni Böhme wollte keine Unkonzentriertheiten, wie in Kamenz, sehen und seine Mannschaft setzte das über die komplette Spielzeit sehr gut um.

Für den LHV spielten: Max Kastner, Eric Zeithamel, Ben Krahl (1 Tor), Lukasz Stodtko (10/3), Tobias Sieber (8), Lukas Baase (8), Christian Herzer (3), René Schubert (2), Robert Devantier (3), Ronny Eckert (1), Michal Naimann (2/2), Alexander Canbek (6)


Zeißig behauptet sich an der Spitze der Kreisoberliga

19.10.2014 01:00

Die Zeißiger, hier mit Denny Görner (l.) und Nico Heinecke waren konditionell überlegen
Die Zeißiger, hier mit Denny Görner (l.) und Nico Heinecke waren konditionell überlegen

Die Fußballer besiegten am Samstag die DJK Ralbitz Horka mit 3:1 (0:0)

Das Spiel des Ersten gegen den Dritten gestaltete sich wie erwartet, als eine Partie auf Augenhöhe, wobei Ralbitz in der ersten Halbzeit besser war. Zeißig hatte Glück, dass die Gäste ihre klaren Chancen nicht genutzt haben.
Nach einer deftigen Pausenansprache von SVZ-Trainer Andreas Schultz begann die zweite Halbzeit energischer. Durch Rostam Geso gingen die Zeißiger etwas glücklich in Führung (54.). Im weiteren Verlauf konnte der Spitzenreiter seine konditionellen Vorteile ausspielen und hatte auch klare Chancen, die sie zu nutzen wussten. Andreas Kober traf zum 2:0 (77.) und 3:0 (86.). Der Ehrentreffer zum 3:1 von Fabian Koreng war nur noch Ergebniskosmetik (90.). Wenn man beide Halbzeiten exakt betrachtet wäre vielleicht ein Unentschieden der gerechte Ausgang gewesen. Aber Zeißig hatte das Glück der Tüchtigen. (WM)

SV Zeißig spielte mit: Hubertus Zschorlich, Tony Bach, Andreas Kober, Nico Heinecke (78. Sven Nusa),
Robert Lange, David Schumacher, Denny Görner, Tom Tschierske, Ron Schuster, Rostam Geso, Christopher Franke

 

Wie Wittichenau Gnaschwitz-Doberschau bezwang, Bergen nach einem 0:0 zur Pause gegen Schwepnitz aufdrehte und der HSV 1919 fast noch in Pulsnitz gewann, lesen Sie in der Montagsausgabe des TAGEBLATTes.


LHV empfängt als Spitzenreiter das Sachsenliga-Schlusslicht

17.10.2014 18:27

Handball-Sachsenliga: LHV Hoyerswerda (Tabellenplatz 1 von 12) - Lok Pirna/Dresden II (12) Sa, 18.10., 17.00

Der nächste interessante und zugleich schwierige Gegner stellt sich in der Halle des Beruflichen Schulzentrums „Konrad Zuse“ im Hoyerswerdaer WK X, an der Käthe-Kollwitz-Straße 5, vor. Seit dieser Spielzeit haben sich der HSV Dresden und der ESV Lok Pirna zusammengeschlossen und sind nun als ein Verein in der Region- und der Sachsenliga aktiv. Die Mannschaft, die in Hoyerswerda zu Gast sein wird, besteht aber zum größten Teil aus der letztjährigen Sachsenligamannschaft des HSV Dresden. Besonderes Augenmerk sollte den Toptorschützen Volker Koch und Philipp Gildemeister gelten. Koch ist ein Rückraum-Shooter, den die LHV-Torhüter Max Kastner und Eric Zeithamel schon seit frühester Jugend kennen. In der Jugend-Oberliga kreuzten sich die Wege Jahr für Jahr. Linksaußen Gildemeister überzeugte in den bisherigen Spielen vor allem mit seinen 15 Toren gegen den LVB Leipzig II.

Vier verlorene Spiele der Dresdener zum Saisonstart – da kann man diesen getrost als Fehlstart bezeichnen, sollte aber fest davon ausgehen, dass die Landeshauptstädter alles daran setzen werden, in Hoyerswerda den ersten Saisonsieg zu holen. Nichtsdestotrotz gehen sie als Tabellenletzter als Außenseiter in die Partie.
Die Stärke der Gäste liegt klar in der Offensive. Mit 106 geworfenen Toren liegen sie im vorderen Teil der Liga, mit 134 Toren, die sie in Kauf nehmen mussten, bilden sie jedoch das Liga-Schlusslicht. Zum Vergleich: Der LHV hat in den ersten vier Spielen 93 Tore kassiert und 115 geworfen.

Auf Seiten der Zusestädter bleibt personell alles beim Alten. Das Lazarett lichtet sich leider noch nicht wirklich, aber beim Auswärtsspiel in Kamenz sind auch keine weiteren Verletzungen hinzu gekommen.Trainer Conni Böhme wird die Trainingswoche ausgiebig nutzen, damit seiner Mannschaft ein Einbruch wie gegen den HVH Kamenz nicht mehr passiert und die nächsten Spiele von der ersten bis zur letzten Minute mit der nötigen Konsequenz gespielt werden.Mit 7:1 Punkten bleibt der LHV zwar weiterhin an der Spitze (Plauen - Oberlosa könnte durch ein Nachholespiele noch vorbeiziehen), aber die Verfolger sind ihnen weiterhin eng auf den Fersen. Einlass morgen ist ab 15.30 Uhr.

Nach diesem Spiel sieht der Spielplan eine Unterbrechung vor. Das nächste Spiel für die Lausitzer findet dann erst am 8. November statt – beim Neuling Weinböhla. Doch die freie Zeit bis 8. November sollte auch der Regeneration dienen, denn Ende November stehen die Spiele gegen die Staffelmitfavoriten Plauen-Oberlosa und Concordia Delitzsch an. Die gilt es in bester Verfassung in Angriff zu nehmen. (PaBa)


BV Hoyerswerda freut sich über überraschenden Doppelpunktgewinn

16.10.2014 16:09

In den ersten Heimspielen in der Landesklasse Ost konnten die Badmintonspieler die SG Gittersee und der TSV Dresden III bezwingen.

Bereits in den ersten Saisonspielen am Samstag ging es um die Entscheidung: direkter Klassenerhalt, Platz für die Play-offs oder Abstieg. Alle Mannschaftsmitglieder wussten, dass im Spiel gegen Gittersee alles klappen musste, um sich zwei Punkte zu sichern. Allen war aber auch bewusst, dass jedes Spiel äußerst umkämpft sein würde, denn beide Mannschaften sind gleichwertig in ihren Leistungen. Das hatten die letzten Begegnungen gezeigt.
Um etwas Schwung hineinzubringen und nicht so genau berechenbar zu sein, präsentierte der Mannschaftsleiter eine äußerst ungewöhnliche und neue Mannschaftsaufstellung. Die ersten Reaktionen des Gegners zeigten, die taktische Aufstellung hatte überrascht. Teil der Mannschaft waren: Marlen Dörner, Daniela Wiedemann, Frank Sengbusch, Steffen Langkabel, Maik Preusche, Steve Bonk und Udo Polz. Begonnen wurde mit dem 2. Herrendoppel von Steve Bonk/Udo Polz und dem Damendoppel von Marlen Dörner/Daniela Wiedemann. Die beiden Herren spielen die erste Saison zusammen und erstmals auf diesem hohen Niveau. Unter diesen Umständen waren ihre Ergebnisse im Doppel bereits sehr ansprechend trotz des 0:2. Marlen Dörner und Daniela Wiedemann spielten von Beginn an sehr aggressiv und konzentriert, und konnten das Doppel 2:0 gewinnen. Das gab natürlich Auftrieb. Im 1. Herrendoppel starteten Maik Preusche/Steffen Langkabel. Auf höchstem Niveau, äußerst variantenreich und mit vielen schnellen, scharfen Bällen ging es hin und her. Hoyerswerda unterlag knapp 1:2. Marlen Dörner spielte seit Jahren ihr erstes Einzel im Rahmen eines Punktspieles und zeigte gleich, dass sie nichts verlernt hatte. Läuferisch und konditionell stark, aber auch aggressiv im Abschluss konnte sie 2:0 gewinnen. Und Frank Sengbusch setzte gleich nach (2:0). Steffen Langkabel konnte auf seine gute Fitness und seine Form aufbauen und hatte keine Probleme (2:0).

Frank Sengbusch und Daniela Wiedemann spielten erstmals im Rahmen eines Punktspiels und konnten als Mix den Tagessieg klarmachen. Nach 1:1-Sätzen fiel die Entscheidung erst im 3. Satz, wo der Gast 19:18 führte. Da meinte Daniela: „Los Frank, wir müssen gewinnen, die Mannschaft lässt uns sonst nie wieder ein Mix spielen.“ Vielleicht war das noch mal der Auslöser. Am Ende wurde der 3. Satz 21:19 gewonnen und das 5. Spiel gewonnen (5:2). Da war das 0:2 von Frank Preusche im 3. Herren-Einzel Nebensache. Endstand 5:3.

Weniger Erwartungen hatte die Mannschaft für die Begegnung mit dem TSV Dresden III am Nachmittag. Im letzten Jahr unterlag die Mannschaft doch relativ klar.
Steve Bonk und Udo Polz harmonierten im Doppel besser als im Vormittag, unterlagen aber klar in zwei Sätzen. Ebenso klar jedoch konnten sich Maik Preusche und Steffen Langkabel durchsetzen. Weit dramatischer gestaltete sich das Damendoppel. Marlen Dörner und Daniela Wiedemann drehten einen 0:1-Rückstand zum 2:1. Maik Preusche unterlag in seinem Einzel knapp in zwei Sätzen, Steffen Langkabel gewann 2:0. Marlen Dörner unterlag nach überraschender 1:0-Führung noch 1:2. Bei Frank Sengbuschs Einzel ging es ähnlich hoch her – vor allem im dritten Satz: Wer hatte die nötige Konzentration und Nervenstärke? Am Ende trennten sich die beiden stärksten Herren beider Mannschaften mit 28:26 zum 4:3-Zwischenstand. Und im Mix mit Daniela Wiedemann legte er ein 2:0 nach. Danach gab es im Jubel beim BV Hoyerswerda kein Halten mehr über das 5:3. (DW/BVH)

 


B-Junioren gewinnen

15.10.2014 01:00

In der Handball-Sachsenliga der Mädchen haben die B-Junioren des SC Hoyerswerda ihr erstes Spiel gewonnen. Am zweiten Spieltag setzten sich die Mädchen mit 20:17 gegen den Radeberger SC durch und sind nun mit einem Sieg und einer Niederlage Tabellensechster. Mehr zum Handball- und Fußballnachwuchs gibt es in der Donnerstag-Ausgabe des TAGEBLATTes. (Foto: Werner Müller)


Sportclub-Damen begeistern das Publikum

14.10.2014 13:09

Die SC-Frauen feierten ihren ersten Sieg in der Mitteldeutschen Oberliga
Die SC-Frauen feierten ihren ersten Sieg in der Mitteldeutschen Oberliga

Mitteldeutsche Handball-Oberliga: Hoyerswerda bezwingt den HC Sachsen mit 25:19 (11:10) und holt die ersten Punkte.

Von Kerstin Herzer

Es war das dritte Spiel in der Mitteldeutschen Oberliga für die Aufsteiger vom SC Hoyerswerda. Vor heimischer Kulisse sollten die ersten Punkte eingefahren werden. Das Spiel ging mit Ballbesitz für Hoyerswerda los. Die Zuschauer sahen eine völlig entfesselt aufspielende Mannschaft.
Mandy Sowa erzielte den ersten Treffer. Die Gäste aus Neustadt/Sebnitz konnten zwar ausgleichen, mussten aber für ihren Treffer so richtig ackern. Die SC-Deckung setzte solche Akzente, dass die Gäste zwar noch mal zum 2:2 ausglichen, dann aber bis zum 6:3 ins Hintertreffen gerieten.

Bei den SC-Frauen wirbelte Kati Dreihardt im Angriff derart die Deckung durcheinander, dass in ihrem Sog Lücken entstanden, die Mandy Sowa und Laura Rosemann dankend annahmen. Michi Rau war von Anfang an ein sehr starker Rückhalt und profitierte von der starken Deckung.
Laura Rosemann erwischte einen richtig guten Tag. Immer auf Höhe des Spielgeschehens, vereitelte sie mehrere gute Anspiele an den Kreis. Und Lotti Schöps, die Spielerin für besondere Aufgaben, nahm sich der starken Mittelaufbau spielenden Neustädterin an und trennte sie sehr erfolgreich vom Spiel. Mit dieser Dominanz spielten die Hoyerswerdaer bis zum 8:5 (15.) makellos. Alle in der sehr gut gefüllten Halle erwarteten einen deutlichen Sieg.

Dann aber kam die erste schwächere Phase. Kati Dreihardt brauchte eine kleine Ruhephase. Sarah Hoßmang kam für sie ins Spiel. Sie sollte noch für Gesprächsstoff sorgen. Erst misslang ihr ein Zuspiel, was die Gäste zum Kontertor nutzten. Danach behinderte sie im Zurücklaufen eine Neustädter Spielerin ungeschickt beim Wurf. Ihr Einsatz an diesem Tag war beendet. Glatt Rot zeigten die beiden Schiedsrichter. Dies bedeutete auch noch für das Team, zwei Minuten in Unterzahl zu überstehen. Und die nutzten die Gäste zum siebten Treffer, womit sie den Anschluss zum 8:7 hergestellt hatten. Da musste eine Auszeit her, um alle Spielerinnen noch einmal neu zu sortieren. Dies wirkte prompt, denn Vera Apitz und Claudia Rasch sorgten wieder für einen Drei-Tore-Vorsprung. Leider konnte der bis zur Pause nicht verteidigt werden, so ging es mit einem hauchdünnen Vorsprung (11:10) in die Kabinen.
Die ersten Minuten nach der Pause sind oft der Knackpunkt im Hoyerswerdaer Spiel. Aber dieses Mal gelang der Start in den zweiten Abschnitt. Innerhalb von zehn Minuten zogen sie von 13:13 auf 17:13 davon. Und als Kati Dreihardt den 19. Treffer für Hoyerswerda erzielte, betrug der Vorsprung fünf Tore (19:14). Das sollte doch eigentlich für den ersten Sieg reichen.

Aber plötzlich bekamen die Gäste, begünstigt durch dumme Fehler im Angriff, eine zweite Luft. Zwei schnelle Konter, zwei weitere Treffer und schon war der Anschluss beim 19:18 wieder hergestellt.
Gedanken an das Magdeburger Spiel kamen kurz auf, denn auch dort haben die SC-Frauen schon sicher geführt und am Ende stand man mit leeren Händen da. Aber dieses Mal sollte alles ganz anders kommen. Getragen von der unbeschreiblichen Stimmung der „Konfetti Mafia“ bekamen nun die Hoyerswerdaerinnen ihre zweite Luft. Laura Rosemann erzielte einen lupenreinen Hattrick und stand in der Deckung wie ein Fels in der Brandung. Das war an diesem Tag die Entscheidung. Lotti Schöps war der letzte Treffer in diesem Spiel vergönnt – zum Endstand von 25:19.
Glücklich lagen sich alle in den Armen und genossen die tolle Atmosphäre der frenetischen Zuschauer, die es an diesem Samstag vorzogen lieber ein schönes Handballspiel zu genießen, als einen Fußballweltmeister stolpern zu sehen ... (KeHe)

SC Hoyerswerda: Laura Kratzert, Michaela Rau, Vera Apitz (1), Luise Schimank, Mandy Sowa (4), Sarah Hoßmang, Kati Dreihardt (7), Mareike Jokusch, Claudia Rasch (2), Laura Rosemann (10/3), Charlott Schöps (1), Luisa Müller, Nicole Loth