Lokalsport aktuell

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So lief und läuft der LHV-Sparkassen-Cup

15.08.2014 16:07

Bereits zur Tradition geworden ist der Sparkassen-Cup im Handball, zu dem der LHV Hoyerswerda jedes Jahr vor Saison-Auftakt bittet. Dieses Jahr findet er am jetzigen Sonnabend, dem 16. August, wie stets in der Halle des Beruflichen Schulzentrums „Konrad Zuse“ im Hoyerswerdaer WK X an der Käthe-Kollwitz-Straße 6 statt.
Zum ersten Mal präsentiert das neue Hoyerswerdaer Trainerduo Conni Böhme/Torsten Tschierske sein Team öffentlich und möchte dieses Turnier als erste Standortbestimmung vor der Saison nutzen. Dabei stellen sich für den LHV zwei Neuverpflichtungen „auf der Platte“ vor; zwei Aktive, die bisher in der höchsten tschechischen/ polnischen Liga aktiv waren.

Ein Blick zurück auf die bisherigen Sparkassen-Cup-Jahre. Der Auftakt am 21. August 2010 war für den LHV zugleich der bisher beste Jahrgang. Hoyerswerda, damals in der Sachsenliga spielend, wurde Zweiter im Sechserfeld und musste nur dem Mitteldeutsche-Oberliga- (MDO-) Team SG LVB Leipzig den Vortritt lassen. 

Nicht ganz so gut lief’s am 13. August 2011. Aber was heißt „nicht so gut“: Der LHV war gerade in die MDO aufgestiegen und hatte das wohl bisher stärkste Feld des Sparkassen-Cups beisammen. Zweitbundesligist Empor Rostock holte sich die Schale, den Gastgebern blieb ein ehrenvoller vierter Rang bei sechs Bewerbern. 

Das bisher schwärzeste Jahr war 2012: Mit drei Niederlagen wurde der noch ganz am Anfang seiner Saisonvorbereitung stehende LHV am 18. August Sechster und damit Letzter. Auf Rang 1 kam der MDO-Mitkonkurrent Bad Blankenburg ein.

2013, am 17. August, war leichte Besserung in Sicht. Im Turnier, das ausnahmsweise nicht in Vorrunde und Platzierungsspielen ausgetragen wurde, sondern à la Meisterschaft nach Spielen „jeder gegen jeden“ eine Abschlusstabelle hatte, stand Hoyerswerda an 5. Stelle und hatte wenigstens den Erzrivalen HVH Kamenz hinter sich gelassen. Hoffnungsvoll hatte es nach den spielerisch guten Leistungen im Turnier geheißen, der LHV werde in der bevorstehenden Saison der Oberliga „weniger ausrechenbar“ sein – aber was nutzte das alles, wenn nicht zuletzt undank einer gehörigen Portion Verletzungspech am Ende der Abstieg in die Sachsenliga konstatiert werden musste.

 Der LHV steht also heute wieder da, wo er 2010, vor dem ersten Sparkassen-Cup, stand.
Das sollte doch mehrfach Hoffnung geben! Zum einen für die neue Saison, von der alle LHV-Fans natürlich sehnlichst erhoffen, dass am (noch besser: schon vor dem!) letzten Spieltag der Sachsenmeistertitel und sofortige Wiederaufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga gefeiert werden kann. Zum anderen ist die Situation heute für das Turnier ein gutes Omen: Hat doch der LHV als Sachsenligist beim Sparkassen-Cup sein bisher bestes Ergebnis eingefahren – und die Kurve der Platzierungen zeigt mit 2 - 4 - 6 - 5 wieder leicht aufwärts. Da müsste heute nach den Gesetzen der Logik (die im Sport ja aber bekanntlich nichts gelten ...) Platz 3 her und 2015 der Sieg. Für diesmal wäre schon ein Sieg im Eröffnungsspiel gegen den LHC Cottbus eine tolle Sache – denn die Niederlausitzer sind nicht nur in der Oberliga Ostsee-Spree angesiedelt (dem „Gegenstück“ zur MDO); sie haben nicht nur ganz klar gesagt: „Wir wollen in dieser Saison den Aufstieg in die 3. Liga klarmachen!“ sondern sie sind, was wir Ihnen, liebe Leser, bisher unterschlagen hatten, auch der Titelverteidiger von 2013. Freilich hat das Team ein anderes Gesicht als letztes Jahr. Der LHC hat acht (8!) A-Jugend Spieler ins Team integriert; hinzu kommen die Neuverpflichtungen Tony Mudrick (Tor) und Glenn Nietzel (Linksaußen). Heißt: Cottbus ist noch um einiges stärker als 2013. Die Zeichen stehen auf hochklassigen Handball! 

Sparkassen-Cup, Sonnabend, 16. August, Gruppenspiele
LHV Hoyerswerda – LHC Cottbus * 10.00 Uhr
Elbflorenz Dresden – Handballfreunde Hoyerswerda ** 11.00 Uhr
EHV Aue II – LHC Cottbus * 12.00 Uhr
TSV Radeburg – Handballfreunde Hoyerswerda ** 13.00 Uhr
LHV Hoyerswerda – EHV Aue II * 14.00 Uhr
HC Elbflorenz Dresden – TSV Radeburg ** 15.00 Uhr
* = Vorrundengruppe A // ** = Vorrundengruppe B

Spiel um Platz 5
3. Vorrundengruppe A – 3. Vorrundengruppe B 16.00 Uhr
Spiel um Platz 3 (Kleines Finale)
2. Vorrundengruppe A – 2. Vorrundengruppe B 17.00 Uhr
Spiel um Platz 1 (Finale)
1. Vorrundengruppe A – 1. Vorrundengruppe B 18.00


Vom Edelfan zum Finisher – Andreas Lohan ist nun ein Ironman

13.08.2014 17:04

Mirko Seibold, Andreas Lohan und Mario Neumann (von links).
Mirko Seibold, Andreas Lohan und Mario Neumann (von links).

... und auch Lohans Triathlonfreunde Mario Neumann und Mirko Seibold, die ihn mit dem Triathlonfieber angesteckt hatten, erreichten in Österreich nach 226 Kilometern das Ziel.

Mit seiner wunderschönen Landschaft am Wörthersee sowie der treuen und begeisterten Zuschauermenge ist der IronMan Austria in Klagenfurt (Österreich) einer der beliebtesten und schönsten Triathlonwettkämpfe der Welt. Jedes Jahr starten hier an die 3 000 Athleten aus über 60 Nationen. In diesem Jahr war das Triathlonteam „Ganz Locker“ mit Andreas Lohan aus Wittichenau, Mario Neumann aus Hoyerswerda und Mirko Seibold aus Groß Särchen im Starterfeld. Die Startplätze hatten sie sich durch die Teilnahme am IronMan 70.3, der halben Streckenlänge, im österreichischen St. Pölten gesichert. Für Mario und Mirko war die Langdistanz nicht neu. Beide haben schon Erfahrungen vom Challenge Roth 2012 her. Bei Andreas war dies aber anders. Er war bis jetzt immer der Edelfan als Begleiter, Teamgefährte, Koordinator. Seine Leidenschaft war bisher nur das Laufen. Nun galt es, die „gewohnten“ 42,195 km des Marathons aber nach bereits durchgezogenen 3,8 km Schwimmen und 180 km Radfahren zu absolvieren.

Ein ganzes Jahr intensives Radtraining, zweimal wöchentliches Schwimmtraining und unendlich viele Laufkilometer absolvierte Andreas, um seinen Traum vom IronMan zu erfüllen. Seine Vorbereitungen liefen gut. Mario konnte dank eines speziellen Laufplanes durch Ralf Harzbecker seinen Trainingsrückstand nach erfolgter Knieoperation relativ schnell kompensieren und an seine gute Form anknüpfen. Für Mirko hingegen liefen die Vorbereitungen alles andere als optimal. Nach einem Unfall mit Schulterverletzung begann er erst im März mit dem Schwimm- und Radtraining. Ob das reichen würde?
Mit tollem Team (Familie und Freunde, darunter Katrin, Hannah und André Karg, die mit dem Wohnwagen in Klagenfurt erschienen, um die Triathleten beim Wettkampf zu begleiten), reisten die drei Sportler optimistisch in Klagenfurt an.
Der mit 22° C warme Wörthersee zeigte sich am Renntag von seiner schönsten Seite. Das Strandbad von Klagenfurt war voller begeisterter Zuschauer und Sportler. Mario und Andreas starteten in der ersten Gruppe und schwammen mit ca. 1:20 h eine prima Zeit. Mirko startete mit dem Hauptfeld. Ob er Wettkampf mit Strandbad verwechselt hatte? Mit 25 Minuten über seiner avisierten Schwimmzeit verbummelte er viel.

Die anschließende Radstrecke von 180 km ist schnell, herausfordernd und hat durchaus Tour-de-France-Charakter, insbesondere durch die zwei Berganstiege in jeder der zwei Runden. Marios Paradedisziplin! Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 32 km/h fuhr er zwei schnelle Runden und kam seinen gewünschten Zeitvorstellungen sehr nahe. Kaum langsamer dank seiner Berg-Erfahrung vom Ötztaler Radmarathon folgte Andreas. Beide konnten viele Plätze nach vorn gutmachen und sich eine gute Grundlage für den anschließenden Marathon legen. Für Mirko hieß die Aufgabe: wieder Anschluss finden – und dennoch mit den Kräften für das noch folgende Laufen hauszuhalten.

Die Laufstrecke entlang des Seeufers und inmitten der Klagenfurter Altstadt machte die in summa 226 Wettkampfkilometer komplett. Bei den ersten Kilometern gilt es hierbei, die Geschwindigkeit einzubremsen, denn ein Marathon dauert halt etwas länger. Mario und Andreas starteten sehr gleichmäßig und lagen etwa 20 Minuten auseinander. Dadurch, dass die zwei zu laufenden Runden zwei Wendepunkte hatten und sich somit die Läufer stets entgegen liefen, konnten Mario und Andreas sich mehrfach unterwegs abklatschen. Zur Motivation für Andreas trug auch bei, dass er sich stets auf seiner vorgenommenen Marschroute befand. Nach der Hälfte des Marathons und etwa zehn Stunden Wettkampfzeit durfte er sicher sein, dass er das Ziel sicher erreichen wird. Den Zieleinlauf, den Andreas dieses Mal nicht als Zuschauer, sondern auf der Linie erleben durfte, bleibt unvergessen. Nun wurde er erstmals selbst von seiner Frau und den Freunden am Ende eines langen Tages empfangen. Angetreten in der Hoffnung, in zwölf bis 13 Stunden diese Distanz zu überwinden, schloss er den Wettkampf in einer hervorragenden Zeit von 11:55 Stunden ab. Mario war kurz zuvor in 11:25 Stunden über die Ziellinie gelaufen und so trafen sie sich überglücklich direkt im Ziel. Beide stärkten sich kurz und empfingen dann mit Familien und Freunden Mirko an der Ziellinie. Damit hatten alle drei ihr Ziel erreicht und wurden Finisher des IronMan Klagenfurt.

Beim diesjährigen KnappenMan am 30./31. August wird Andreas zwar wieder als Helfer an der Strecke stehen, aber im nächsten Jahr, so war von ihm zu hören, wird er sich nochmals an die komplette Dreier-Langdistanz wagen.


Radsportler umrunden wieder den Scheibesee

06.08.2014 09:26

Als Einstimmung auf den Knappenman-Triathlon gut eine Woche später können Radsportler das VBH-Einzelzeitfahren sehen, dass am Freitag, dem 22. August um 18 Uhr am Scheibesee gestartet wird (Einfahrt Parkplatz aus Richtung Hoyerswerda). Der Wettkampf eine Runde um den See (13,5 km) wird gewertet als 14. Offene Kreismeisterschaft des Landkreises sowie als 10. Hoyerswerdaer Stadtmeisterschaft. Voranmeldungen sind bis 20. August möglich. web www.sportclub-hoyerswerda.de


Am Sonntag ist Turmlauf am Senftenberger See

06.08.2014 09:20

Eine sportliche Herausforderung bietet sich allen Interessierten am jetzigen Sonntag beim traditionellen Senftenberger-See-Turmlauf. Der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg organisiert den Wettkampf für alle Hobbysportler am 10. August in seiner nunmehr dreizehnten Auflage. Es gilt, die 180 Stufen auf den Aussichtsturm am Südufer des Sees schnellstmöglich hoch zu laufen. Gestartet wird einzeln. Jeder Teilnehmer hat zwei Versuche, der schnellere Durchgang zählt. Gewertet wird in verschiedenen Altersklassen von Kindern bis zu Senioren. Neu in diesem Jahr ist die verkürzte Strecke (116 Stufen) für Kinder bis 9 Jahre und die Wertung in der deutschen Treppenlaufserie „Towerrunning Germany“. Die Läufe beginnen um 10 Uhr. Am Wettkampftag kann bis 9.30 Uhr vor Ort noch nachgemeldet werden. Voranmeldungen sind möglich unter schmidt@senftenberger-see.de oder im Familienpark Großkoschen (Spielgarten). Startgeld wird nicht erhoben. (DH)
web www.tri-team-sfb.de


Wittichenau und Bergen scheinen für die Kreisoberliga gut gerüstet zu sein

04.08.2014 17:20

Der Bergener Alexander Marchl (Nr. 17) kann gegen den Schleifer Jonas Michlenz klären, Kai Pohl (dahiner) beobachtet die Situation. Kreisoberligist LSV Bergen setzte sich im Testspiel in Schleife mit 4:1 durch
Der Bergener Alexander Marchl (Nr. 17) kann gegen den Schleifer Jonas Michlenz klären, Kai Pohl (dahiner) beobachtet die Situation. Kreisoberligist LSV Bergen setzte sich im Testspiel in Schleife mit 4:1 durch

Fußball-Testspiele vom Wochenende, zusammengefasst von Werner Müller:

Kolkwitzer SV - LSV Neustadt 4:1 (2:0). Die harten Trainingstage in dieser Woche und die Hitze am Samstag sind nicht ganz spurlos an den Neustädtern vorbeigegangen. Aber die LSV-Männer haben auch schlecht gespielt und im taktischen Bereich gab es zu viel Fehler. Nun gilt es, bis zum Saisonbeginn diese Mängel abzubauen. Den Ehrentreffer bei der Testspielniederlage erzielte Martin Buder.

HSV 1919 - SV Zeißig 2:2 (2:1).  Jakob Bramborg traf zur 1919-Führung, die Andreas Kober ausglich. Nach dem 2:1 durch Florian Kloß traf Rostam Geso in der 2. Halbzeit zum 2:2-Endstand. 1919 befindet sich noch im Findungsprozess. Aber die große Hitze hat beiden Teams zu schaffen gemacht, so- dass im Laufe des Spiels die Kräfte nachließen. So ließen die Männer des SV Zeißig einig Chancen ungenutzt. Die 1919-Männer waren einsatzwillig und haben versucht, die Vorgaben des Trainers Lutz Schmuck umzusetzen. „Ich bin mit der ersten Präsentation der Mannschaft sehr zufrieden“, sagte Schmuck. „Die nächsten zwei Wochen müssen natürlich genutzt werden, um weiter an den Feinheiten zu arbeiten. Es sind noch einige Änderungen notwendig, um in der Kreisoberliga zu bestehen.“

SV 1922 Radibor – SV Zeißig 0:10. Wegen der Hitze gestern wurde drei Mal 30 Minuten gespielt. Zeißig zeigte technisch guten Fußball und traf durch Andreas Kober (4), Sven Nusa (2), Rostam Geso, Ron Schuster, David Schumacher sowie Denny Görner.

SV Lok Schleife – LSV Bergen I 2:4 (1:4).
Es war der zweite Sieg im zweiten Testspiel für die Männer von Bergens Spielertrainer Stefan Koark, der einen Sahnetag erwischte und drei Treffer erzielen konnte. Den vierten Treffer steuerte Edeltechniker Marcel Zwahr bei. Erneut probierte das Trainergespann verschiedene Spielformen und Taktiken. Neuzugang Danny Püschel sagte nach der Partie: „Wir trainieren wirklich sehr hart und umfangreich. Jeder Spieler gibt alles, um sich in die Mannschaft zu arbeiten. Die Trainer machen einen super Job, wir sind auf einem sehr guten Weg und zählen schon die Tage bis zum ersten Punktspiel in Wittichenau!“

SV Trebendorf II - LSV Bergen II 2:3. Wie die „Erste“ testete auch die 2. Mannschaft von Trainer René Hilscher ebenfalls erfolgreich. Die Treffer im zweiten Vorbereitungsspiel erzielten Stephan Sulk, René Seidel und Danny Püschel. „Leider gingen wir mit vielen Torchancen leichtfertig um, trotzdem bin ich mit der Entwicklung während der Vorbereitung zufrieden. Wir werden am 16. August in Steinitz topfit in die Partie gehen.“ so René Hilscher nach dem Test in Trebendorf.

SpVgg Knappensee - Baruther SV 90 5:1 (5:1). Gegen den Kreisliga-Aufsteiger zeigte Knappensee besonders in der 1. Hälfte teils gute Ansätze und schraubte durch Tore von Thomas Preibsch (2), Tobias Wersch, Maik Preibsch und David Zablocki das Ergebnis in entsprechende Höhe. Baruth hatte teils Mühe, dem schnellen Spiel zu folgen. Ihnen gelang nach einem Eckball der Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 4:1. In der 2. Hälfte wechselte Trainer Michael Nitzsche durch und gab allen Spielern Einsatzmöglichkeiten. Knappensee war jetzt weiter tonangebend, vergab aber reihenweise Chancen.

DJK Blau-Weiß Wittichenau – FSV Lauta 8:1 (5:0)
Es schien so, als hätte Wittichenau Lauta überrollt. Aber, so Trainer Waldemar Adamowicz, sollte man das Ergebnis nicht überbewerten. Denn bei Lauta befinden sich noch viele Leistungsträger in Urlaub. Für Wittichenau trafen in der ersten Halbzeit Stefan Jank (5.), Martin Sauer (8.), Paul Graf (33.), Simon Görigk (35.) und Alexander Lohan (37.), Nach der Halbzeit verkürzte René Kumpf für Lauta (47.), bevor Stefan Jank (63./89.) und Martin Sauer (85.) die weiteren Treffer markierten. „Es war ein sehr schönes Trainingsspiel. Unsere Jungs haben ihre Hausaufgaben gemacht. Alle haben ihre Vorgaben gut umgesetzt“, freute sich Adamowicz. „Unser System wurde weiter verfeinert. Alle sind nach diesem erfolgreichen Testspiel rundum zufrieden.

FSV Spremberg – FC Lausitz 1:3. Im vierten Testspiel gelang dem Kreisligisten aus Hoyerswerda der zweite Sieg. Die Tore schossen die FCL-Neuzugänge Felix Weichert (2) und Martin Liebe.


Auf direktem Wege zurück in der Kreisoberliga

30.07.2014 16:11

Trainer Waldemar Adamowicz schaut im Gespräch zurück und voraus. Klare Zielstellung: Die DJK Blau-Weiß Wittichenau will in der neuen Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Ein Platz im Mittelfeld der Fußball-Kreisoberliga ist drin - Von Werner Müller

Waldi – wie habt ihr die Saison 2013/2014 gestalten können?
Wir mussten erst einmal den schmerzhaften Abstieg aus der Kreisoberliga verkraften – trotz 35 Punkten. Das war schon richtig enttäuschend, aber auch ernüchternd für uns. Wir haben uns natürlich geschworen, gleich den Wiederaufstieg anzuvisieren. Aber wir wussten auch, dass es schwer werden würde, denn nach dem Abstieg haben uns einige Leistungsträger verlassen. Dadurch waren wir gezwungen, die Mannschaft mit Spielern aus der zweiten Mannschaft aufzufüllen. Nach einer intensiven Saisonvorbereitung waren alle bereit, das Ziel Wiederaufstieg anzugehen.

Und damit hat es ja auch geklappt. Was war das Erfolgsgeheimnis?
Das war der unabdingbare Wille zum Aufstieg. Das war der Kampf- und Teamgeist in der Mannschaft, die bei der Lösung der Aufgaben in der letzten Saison noch stärker zusammen gewachsen ist.

Mit welchem Ergebnis?
Das Ergebnis ist durchweg positiv. Wir erzielten 100 Tore in der Saison. Mit 70 Punkten hatten wir einen großen Vorsprung von 13 Zählern auf den Zweitplatzierten – und das trotz der drei Punkte Abzug durch den Westlausitzer Fußballverband, da unser Verein das Schiedsrichter-Soll nicht erfüllt hat. Angesichts dieser Fakten kann man schon sagen, dass die Mannschaft sich den Aufstieg absolut verdient hat.

Die Vorbereitung auf die neue Saison ist im Gange. Wann ging sie los?
Wir haben am 17. Juli mit dem Training begonnen. Erfreulich ist, dass trotz Urlaub so viele zum ersten Training gekommen sind. Wir sind wieder zurück in der Kreisoberliga und freuen uns alle auf die kommende Saison. Wir wollen von Anfang an das Training intensivieren, um in der Kreisoberliga zu bestehen. Wir wissen alle, dass es sehr schwer werden wird, denn die Mannschaften sind leistungsmäßig noch enger zusammen gerückt. Man merkt schon, dass die Qualität von Jahr zu Jahr besser wird.

Habt ihr Abgänge aus der Mannschaft zu verzeichnen?
Erfreulich ist, dass die Truppe zusammen bleibt. Kein Spieler hat uns verlassen. Ich denke, das Zusammenwachsen der Mannschaft und das Erfolgserlebnis Wiederaufstieg waren dafür die Grundlage.

Wie wollt ihr die Kreisoberliga angehen – mit personeller Verstärkung?
Ich denke schon, dass wir uns mit mindestens vier Spielern verstärken müssen, um auch in der Kreisoberliga erfolgreich zu sein. Vom Hoyerswerdaer SV 1919 haben Stefan Jank, Timo Schapals und Jan Pfennig zugesagt, bei uns in Wittichenau zu spielen. Simon Görigk, den wir für ein Jahr an den HSV 1919 ausgeborgt haben, spielt in der neuen Saison wieder bei uns. Mit Sebastian Gräfe wechselt ein Spieler von der SG Nebelschütz zu uns. Erfreulich ist auch, dass Alexander Lohan nach seiner Langzeitverletzung wieder zurück ins Team kommt. Auch Christian Noack, der ein Jahr aus privaten Gründen pausiert hat, wird wieder in unserem Team kämpfen. Mit weiteren Spielern stehen wir im Gespräch.

Wie lautet euer Saisonziel?
Unser Ziel wird es sein, alles zu versuchen, um nicht erneut abzusteigen. Wir wollen so schnell wie möglich ausreichend viele Punkte sammeln, um den Klassenerhalt zu sichern. Ich denke schon, dass es möglich ist, wenn alle mitziehen, mit dieser Mannschaft einen Mittelfeldplatz zu erreichen.

Spiele der DJK Blau-Weiß Wittichenau in der Vorbereitung
2. August (14 Uhr)  DJK BW Wittichenau – FSV Lauta
9. August (14 Uhr)  DJK BW Wittichenau – FC Lausitz
Punktspielauftakt/ Saisonstart
16. August (15 Uhr)  DJK BW Wittichenau – LSV Bergen