Lokalsport aktuell

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Erfolgreich beim Wintermarathon

30.01.2014 18:25

 

Beim 5. Wintermarathon am Samstag dem 18 Januar in Leipzig war auch Steffen Wenzel von der Laufgruppe des HSV 1919 mit am Start. Hier sein Bericht:

Dieser Lauf ist ein Teamwettbewerb bei dem 3 Läufer zusammen die Marathondistanz zu bewältigen haben. Wer kein Team zusammen bekam konnte sich unter einer Teambörse anmelden. Dort waren alle die aufgeführt,die auch mitmachen wollten aber bei denen entweder das Team geplatz war oder die von vornherein sich allein angemeldet hatten.Man gab seine vorgenommene Zielzeit an und dann suchte man sich die passenden Partner. So kam es das die“ Borna Runner,s“noch einen Mitläufer suchten mit einer Endzeit zwischen 4 und 5 Stunden. Das kam mir entgegen. Ich wollte einfach nur einen schönen Trainingslauf bei dem er nicht allein unterwegs ist. Der also auch mal Abwechslung bringt.
Start war 11 Uhr am Gesundheitszentrum der BSG AOK Leipzig im Clara-Zetkin-Park. Es waren 8 Runden zu je 5 Kilometern und eine Restrunde zu 2,195 km zu absolvieren. Das Wetter zum Laufen war super. Beim Start 4 Grad dann ansteigend auf 7 Grad, Sonnenschein und kaum Wind. Die Strecke war leider nicht so toll. Sie bestand zu 40% aus Asphalt und der Rest waren befestigte Wege. Diese waren aber total aufgeweicht und zum Teil sehr matschig. Höhepunkt ein Teilstück im Wald das auch als Wildschweinsuhle herhalten konnte. Aber egal Hauptsache draussen laufen auch wenn Runden laufen nicht so toll ist. Ist aber gutes Kopftraining für später folgende Läufe auf der Ultradistanz.
Insgesamt 77 Teams hatten sich angemeldet und es herrschte eine fröhliche Stimmung am Start .Los ging es und ich hielt mich mit meinen Laufpartnern Jörg und Thomas im hinteren Drittel auf. Die ersten 2 Runden verliefen voll nach Plan (6 min pro Km). Leider hatte Jörg da schon arge Probleme mit der Luft. Eine nicht vollständig auskurierte Erkältung ließ in langsamer werden und zwang ihn Ende der 3. Runde zur Aufgabe. Damit war leider auch das Team geplatzt und kam nicht mehr in die Mannschaftswertung. Das konnte immer mal passieren und wir waren auch nicht das einzige Team das ein oder sogar zwei Läufer verlor. Von Seiten des Veranstalters war es auch okay. Man konnte trotzdem Lauf beenden, bekam die exakte Rundenzeiten und danach noch eine schön gestaltete Urkunde. Es war sowieso eine sehr gut organisierte Veranstaltung. Super Verpflegung, heiße Duschen, Gepäckaufbewahrung und sogar Sauna und Massagen nach dem Lauf waren im Angebot und das zu einer moderaten Anmeldegebühr.
Am Ende lief Thomas sogar persönliche Bestzeit mit 4:19:35 h. Ich  konnte nochmals zulegen und erreichte mit 4:08:13 h eine, zu diesem Zeitpunkt des Trainings, ordentliche Zeit. Es hat schon Spass gemacht. Besser wäre aber wenn man seine Teampartner kennt. Man lernt halt nie aus.


Vorjahressieger erneut beim Neujahrslauf erfolgreich

05.01.2014 17:59

Die Teilnehmer des Hauptlaufes kurz nach dem Start
Die Teilnehmer des Hauptlaufes kurz nach dem Start

Sonne, eine gute Strecke und mehr Teilnehmer als im Vorjahr – die Vorzeichen gestern Vormittag waren gut. Gegen Mittag konnten die Organisatoren, Stadt und Sportclub Hoyerswerda, ein positives Fazit ziehen. Zwar gab es keine sportlichen Überraschungen, beide Titelverteidiger nahmen erneut die Pokale mit nach Hause, viel wichtiger war aber, dass Hagen Aust seinen Notfall-Koffer geschlossen halten konnte. Der Chef der Wasserwacht Hoyerswerda konnte vermelden: keine Einsätze, also alle wohlbehalten im Ziel.

Dabei legten sich viele der insgesamt 147 Starter ganz gut ins Zeug. 75 Männer und 18 Frauen starteten gestern im Sportforum an der Nieskyer Straße beim Hauptlauf über sechs Kilometer, also über drei Runden. 33 Teilnehmer gingen auf die 2-km-Strecke, immerhin 21 Walker waren zügigen Schrittes unterwegs. In allen Kategorien konnten mehr Starter als im Vorjahr gezählt werden (insgesamt 109).

Für die meisten Läufer ging es gestern darum, Bekannte zu treffen und auch auf der Strecke mit ihnen zu schwatzen. Mit klaren Siegambitionen ging jedoch Karl Bebendorf vom Dresdner SC in den Hauptlauf, den Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora startete. Bebendorf hat in der vergangenen Woche bereits den Silvesterlauf in Oberlichtenau über 5 km gewonnen und einen Tag später den Neujahrslauf über 10 km in Lauchhammer. Gestern nun folgte der 2. Sieg in Hoyerswerda beim 2. Start. Der 17-Jährige war als Erster bei der Anmeldung, erhielt Startnummer 1. Mit einer Zeit von 21:55 min war der Dresdner etwas schneller als bei seiner Hoyerswerda-Premiere 2012 (22:20 min). Ziel des Mittelstrecke-Spezialisten in diesem Jahr sind die Deutschen Meisterschaften der unter 20-Jährigen, wo er über 2 000 Meter Hürden angreifen will. Deutlich war sein Vorsprung gestern zum Zweitplatzierten des Hauptlaufes: Johann Riedmann (Lauftreff Lausitz) folgte mit fast drei Minuten Abstand (24:36 min), Dritter wurde Steffen Herrmann aus Torno (25:06 min).

Bei den Frauen hielt eine Serie: Wenn Claudia Heiduschka (SG Crostwitz) beim Hoyerswerdaer Neujahrslauf startet, gewinnt sie auch. Gestern gelang ihr der fünfte Sieg in 27:19 min. Nur 2012, als Claudia Heiduschka nicht am Start war, konnte Ina Heller vom Lauftreff Lausitz die Serie durchbrechen. Heller wurde gestern Dritte (29:12 min), knapp hinter Ruth Borchers aus Dresden (29:06 min). Claudia Heiduschka hat gestern angekündigt, auch beim DAK-City-Lauf im September starten zu wollen – dort ist sie Titelverteidigerin.

Beeindruckend, wie gestern auch andere Sportler viel Anerkennung fanden. Etwa Lauf-Methusalem Karl-Heinz Noack, der im Vorjahr 85 Jahre alt wurde und diesmal mit seinem Sohn Frank-Dieter startete. Oder aber Hella Helm vom Königswarthaer SV, die als 67-jährige Schlussläuferin ins Ziel über sechs Kilometer kam. Das imponierte auch Teilnehmer aus unterschiedlichsten Sportarten, wie Jan Kregelin, der zweimal pro Woche die Laufschuhe für eine knappe Stunde schnürt. Er ist dann Begleitung für eine Sportfreundin in der Marathon-Vorbereitung. Für den Rechtsanwalt ist das Laufen Ausgleich zur Arbeit und gehört aber auch zur eigenen Wettkampfbegleitung. Der 42-Jährige ist Schachspieler. Uns selbst da geht es nicht ohne Kondition.