Lokalsport aktuell

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Lausitzer Wölfe haben sich neu formiert

28.08.2015 15:26

Die Floorball-Mannschaft der Lausitzer Wölfe
Die Floorball-Mannschaft der Lausitzer Wölfe

Das Hoyerswerdaer Floorball-Team startet als junge Männermannschaft in der Verbandsliga.

Nach der erfolgreichen Saison mit dem 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft in der Altersklasse U17 in Hamburg haben sich die Floorballer der Lausitzer Wölfe aufgrund des Alters nun zu einer Erwachsenenmannschaft zusammengefunden. Spieler der ehemaligen U 17 haben sich mit einigen ehemaligen Spielern vom „UHT Hoyerswerda“, Spielern von den „Sonntagsspielern“ und auch mit zwischenzeitlich ausgeschiedenen Akteuren zu einer neuen Mannschaft formiert. Sie spielt zukünftig in der Verbandsliga, in der ersten der drei Staffeln. Am Samstag fand das erste gemeinsame Training statt, um wieder das Gefühl für Ball und Schläger zu bekommen, die Reihen neu aufzustellen und das Zusammenspiel zu üben.

Als Vorbereitung für die Ligaspiele folgten die Spieler von der SSV Heidenau, (4. Platz in der Regionalliga der Herren) am Sonntag unserer Einladung zu einem Freundschaftsspiel, das 6:5 für die Gäste endete, der Siegtreffer fiel dabei etwa eine Minute vor Ende des Spiels. Für die Lausitzer Wölfe war das Spiel sehr wichtig, denn es gilt vor dem Beginn der Ligaspiele, die noch vorhandenen Reserven zu erkennen und das Zusammenspiel weiter zu verbessern.
Der Dank der Mannschaft gilt dem „Dachverein“, dem Karate-Do Hoyerswerda, der es erst ermöglicht, dass diese Mannschaft im Erwachsenenbereich am Floorball-Ligaspielbetrieb teilnehmen kann. (RV)


Lauftreff Lausitz trotzt der Gluthitze beim Friedeslauf

17.08.2015 12:19

Jetzt nur noch Schatten – so erging es nicht nur Konstantin König nach seinen 10-Kilometer-Lauf in Weißwasser.
Jetzt nur noch Schatten – so erging es nicht nur Konstantin König nach seinen 10-Kilometer-Lauf in Weißwasser.

Hoyerswerdaer erwischten einen guten Start in die zweite Hälfte des Niederlausitzcups.

 

Nur kurz klagte Karl-Heinz Noack über leichte Kopfschmerzen unter der Dusche nach seinem erfolgreichen 5-Kilometer- Lauf (1. Platz M85 / 0:42 h), um im gleichen Atemzug schon wieder die kommenden Läuferziele zu benennen. Nicht nur dem ältesten Läufer fiel es nach der Niederlausitzcup-Sommerpause schwerer als gewohnt.
Der 31. Friedenslauf in Weißwasser kannte mit 35 Grad Celsius im Schatten kein Erbarmen mit den Aktiven. Alle Achtung, dass sich trotzdem 142 Läufer der Herausforderung stellten. Unter ihnen war auch Läuferurgestein Horst Linke (3. Platz M80 / 0:36 h). Mit 15 Aktiven waren die Alterssportler über 70 Jahre bestens vertreten, während die Jüngsten bis U10 über 1,5 km hingegen nur fünf Teilnehmer vermeldeten. Mit 16 Aktiven stellte der Hoyerswerdaer Lauftreff Lausitz (LTL) in Weißwasser die zahlenmäßig stärkste Mannschaft.


Zum Doppelsieg in der W45 liefen Ina Heller (0:23 h) und Corina Pilz (0:24 h). Kerstin König erkämpfte in der stärksten Damen-Altersklasse mit 0:28 h den 6. Platz. In der W30 waren Katrin Lewa (2. Platz / 0:27 h) und Nicole Reiser (3. Platz / 0:33 h) besonders erfolgreich. Anett Winkler (4. Platz W35 / 0:33 h) und Angela Grüneberg (4. Platz W55 / 0:37 h) rundeten bei dieser Hitzeschlacht den LTL-Damenerfolg ab.


Auch die LTL-Behindertensportler wurden für ihren Einsatz belohnt. Auf der Nebenstrecke lief Rainer Schlachte die 5 km in 0:46 zum Sieg. Stefan Mandrossa wurde in 0:45 h Zweiter in der M30.
Nach dem Hauptlauf über 10 Kilometer stieg David Habeck (3. Platz M20 / 0:45 h) aufs Treppchen. Im folgten auf dem bronzenen Rang in der M45 Mike Polischtschuk (0:44 h) und Uwe Kirsch (0:47 h/M55). Gerd Winkler schaffte in 0:49 h den 6. Platz und Mario Burkhardt in 1:05 h den 10. Platz in der M50. Mit gleicher Zeit wurde Manfred Grüneberg Achter in der M60. Den LTL-Tagessieg bei den Männern stellte Johann Riedmann in 0:40 h sicher. Über die lange Strecke war der 18-jährige Konstantin König in 0:59 h auf Platz 3 erfolgreich. Jüngster LTL-Läufer war Markus Burkhardt (3. Platz U16 / 0:29 h).


Am 6. September, also in drei Wochen, findet mit dem Senftenberger City-Lauf (10 km/5 km/2,5 km) der nächste Wertungslauf im Niederlausitzcup statt. (MfG)


LHV im Trainingslager

14.08.2015 12:46

Der LHV Hoyerswerda hat für die Männer der „Ersten“ ein klares Saisonziel ausgegeben: Meisterschaft der Sachsenliga Handball, Rückkehr in die Mitteldeutsche Oberliga nach einem Jahr Zwangspause. Wir sprachen mit Conni Böhme, Chefcoach des LHV.


Conni – was unternimmt der LHV?
Nach Grundlagentraining mit Lauf- und Athletik-Einheiten gab’s den Sparkassencup (der LHV wurde Vierter, d. R.). Jetzt folgen Trainingseinheiten zu Ballarbeit, Technik, Zusammenspiel, Abwehr und Angriff. Vom morgigen Sonnabend an, vom 15. bis 19. August, gibt’s ein Trainingslager.

Gibt es auch Vorbereitungsspiele?
Am 27. August spielen wir in der Bautzener Schützenplatzhalle um 19.30 gegen die SG Motor Cunewalde, die ja auch wie wir derzeit in der Sachsenliga angesiedelt ist. Am 6. September folgt um 14 Uhr ein weiteres Testspiel beim LHC Cottbus, der in der Oberliga Ostsee-Spree spielt, dem Gegenstück zur Mitteldeutschen Oberliga. Am 12. September ist Saisonstart – und der bringt gleich einen absoluten Knaller. In der Halle des Beruflichen Schulzentrums „Konrad Zuse“ an der Käthe-Kollwitz-Straße 5 empfangen wir einen der härtesten Mitbewerber um den Titel, den Aufsteiger HC Elbflorenz 2006 Dresden II.

Gibt’s eine besondere Trainingseinheit?
Vielleicht fahren wir mal zu LaserTag Dresden, um auf dem Battlefield zu üben: Durchkämpfen auf dem „Schlachtfeld“ einer urbanen Kulisse mit Gebäuden, Türmen, Tunnel, Nebel, in Hell und Dunkel ....

Apropos Dunkel: Das Licht ausgegangen ist ja wohl für die HFH, die Handballfreunde Hoyerswerda, die Spielgemeinschaft der Männer des SC Hoyerswerda und des LHV II?
Die Mannschaft wurde aufgelöst. Trotz vieler Vorschusslorbeeren fand sie sich nicht als Team. Der Abstieg aus der Verbandsliga war die Folge. Wenn wir nun allein eine „Zweite“ in der Ostsachsenliga melden wollten, hieße das: „Verheizen“ der A-Jugendlichen mit einer Doppelbelastung.

Das aber wollte der Verein nicht?
Auf keinen Fall! Wir schicken lieber eine schlagkräftige A-Junioren-Mannschaft in der Sachsenliga an den Start. Hier messen sie sich mit Gleichaltrigen. Das hilft in der Entwicklung. Denn die Jungs sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen, um eine echte Reserve für die „Erste“ zu werden.
Paradox: Der LHV hat also keine „Zweite“, sehr wohl aber eine „Dritte“?
Genau. Die hat den Meistertitel der Westlausitz geholt, das Aufstiegsrecht zur Ost-sachsenklasse aber nicht wahrgenommen.

Warum spielt der LHV nicht im Sachsenpokals (5./6. September)?
Lange Anreisen, unterklassige Clubs, Spiele vor 50 Zuschauern und das Risiko von Verletzungen, die uns in der Meisterschaft wehtun – das wollten wir uns nicht antun. Wir haben nicht für den Pokal gemeldet. Unsere Saison heißt: „Meisterschaft“!

Fragen: Werner Müller / Uwe Jordan


Der LHC Cottbus gewinnt den Sparkassen-Cup 2015

10.08.2015 01:00

Gleich zum Turnierauftakt gab es das Prestige-Duell zwischen dem LHV Hoyerswerda und dem HVH Kamenz. Der LHV siegte.
Gleich zum Turnierauftakt gab es das Prestige-Duell zwischen dem LHV Hoyerswerda und dem HVH Kamenz. Der LHV siegte.

Von Paul Barth

Die BSZ-Halle war am Samstag bei tropischen Temperaturen der Austragungsort des diesjährigen Sparkassen-Cups des LHV Hoyerswerda. Das Eröffnungsspiel bestritten der Gastgeber und der HVH Kamenz. Das Spiel begann auf Augenhöhe. Die gesamte erste Halbzeit ging es eng zu. Der LHV führte mit 10:9 zur Pause. Nach dem Seitenwechsel agierte das Team von Conni Böhme dann besser und setzte sich Stück für Stück ab. Auffällig war, dass sich die beiden Neuzugänge Eric Besser-Wilke und Kamil Cieniek schon sehr gut in das Spiel der Mannschaft eingefügt haben und einige Torerfolge verbuchen konnten. Der LHV setzte sich bis zum Abpfiff weiter ab und gewann am Ende souverän mit 23:18.

Das zweite Spiel und somit das erste Spiel der zweiten Gruppe bestritten dann der LHC Cottbus und der HV Elbflorenz Dresden II. Die zahlreichen Zuschauer sahen eine hochklassige Partie. Die Cottbuser setzten sich am Ende mit 21:17 durch und bestätigten somit ihre Favoritenposition.

In der Gruppe des LHV kam es dann zum Duell zwischen dem Drittligaabsteiger HSV Lok Pirna Dresden und dem HVH Kamenz. Pirna setzte sich souverän mit 22:16 durch. Somit wussten die Fans bereits, dass es zum Entscheidungsspiel um den Gruppensieg zwischen dem Gastgeber und dem HSV Lok Pirna Dresden kommen würde. Doch zuvor musste noch der LHC Cottbus gegen den HV Oberlausitz Cunewalde ran. Die Cottbuser entledigten sich ihrer Aufgabe souverän. Sie gewannen mit 25:18 und waren somit als Gruppensieger bereits für das Finale qualifiziert.

Der LHV wollte ebenfalls ins Finale einziehen. Die Pirnaer begannen besser und konnten einige Tore zwischen sich und den LHV bringen. Die Hitze, die in der Halle herrschte, machte sich deutlich bemerkbar. Immer wieder kam es zu ungewohnten Fehlern, die den Spielrhythmus brachen. Das Team von Conni Böhme, der allen Akteuren gleiche Einsatzzeiten gab, verlor das Spiel schließlich mit 14:18.

Somit stand fest, dass das Finale der LHC Cottbus und der HSV Lok Pirna Dresden bestreiten. Der LHV spielte im Spiel um den dritten Platz und musste nun noch auf seinen Gegner warten.

Im letzten Spiel der Vorrunde setzte sich dann die zweite Vertretung des HC Elbflorenz knapp mit 23:22 gegen den HV Oberlausitz Cunewalde durch und war somit der Gegner des LHV im Spiel um den dritten Platz. Bevor dieses Spiel stattfand, setzte sich jedoch erst der HVH Kamenz gegen den HV Oberlausitz Cunewalde durch und sicherte sich somit den fünften Platz.

Nun wollte der LHV seinen Fans noch einen Sieg schenken und sich den dritten Platz sichern. Leider klappte das nicht. Der Gastgeber verlor denkbar knapp mit 18:19 gegen den HC Elbflorenz Dresden und landete am Ende leider nur auf dem vierten Platz. Auf eine Revanche müssen die Elsterstädter jedoch nicht lange warten, denn am 1. Spieltag der Sachsenliga sind die Landeshauptstädter wieder zu Gast.

Im Finale trafen dann die beiden Viertligisten aufeinander. Der LHC Cottbus konnte sich letztendlich durchsetzen und mit dem Sparkassen-Cup im Koffer die Rückreise antreten. Die spielerisch beste Mannschaft setzte sich also auch verdient durch.

Für alle Mannschaften war es bei den tropischen Verhältnissen in der Halle ein harter Tag, der wohl bei jedem einzelnen Spieler an den Kräften gezerrt hat.

Im Rahmen der Siegerehrung wurde der ehemalige LHV-Spieler Nick Widera vom LHC Cottbus als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet. Den Preis für die beste Torhüterleistung konnte der Schlussmann des HC Elbflorenz Dresden, Roman Judisch, in Empfang nehmen.


Frankenthal erkämpft den Knappenseepokal

03.08.2015 01:00

Gemeinsam jubelten der Turniersieger  Frankenthal (vorn in weißer Spielkleidung), die zweitplatzierte SpVgg Lohsa/Weißkollm (rechts hinten in Gelb/Grün) sowie das Knappensee-Team als Drittplatzierter (rechts hinten in Blau).
Gemeinsam jubelten der Turniersieger Frankenthal (vorn in weißer Spielkleidung), die zweitplatzierte SpVgg Lohsa/Weißkollm (rechts hinten in Gelb/Grün) sowie das Knappensee-Team als Drittplatzierter (rechts hinten in Blau).

Von Werner Müller

Wegen Arbeiten am Erweiterungsbau des Vereinshauses feierten die Mitglieder der SpVgg Knappensee im vergangenen Jahr ihr Sportwochenende in Knappenrode. In diesem Jahr nun fand dieser Höhepunkt wieder in der Knappensee-Arena statt. Von Freitag an bis zum gestrigen Sonntag rollte der Ball.

Zum Auftakt fand zum 13. Mal das Turnier für Breitensportmannschaften (ü35) statt. Fünf Mannschaften traten dazu an. Sieger wurde der HSV 1919/Aufbau vor der SpVgg Knappensee/Lohsa/Weißkollm, dem Königswarthaer SV, dem ESV Lok Hoyerswerda und dem FSV Lauta. Bester Torschütze wurde Thomas Preibsch (SpVgg Knappensee), bester Spieler Jens Fischeder (Königswarthaer SV) und bester Tormann Jens Thiele (HSV 1919/Aufbau).

Der Sonnabendvormittag gehörte den Nachwuchsfußballern. Ausgetragen wurde das 20. Junioren-Turnier mit vier teilnehmenden Mannschaften. Schirmherr war der Lohsaer Bürgermeisters Udo Witschas. Hier gewann die SpVgg Knappensee II vor den Seenlandkickern (SpG Bluno/Laubusch), dem SV Großdubrau und der SpVgg Knappensee. Bester Torschütze war Christian Schmidt (SpVgg Knappensee/Königswartha II), bester Spieler Erik Herzog (Seenlandkicker). Zum besten Torhüter wurde eine junge Dame gekürt: Anna-Sophie Junge (SpVgg Knappensee/Königswartha I).

Der Höhepunkt des Sportwochenendes war der Knappenseepokal, der zum 44. Mal vergeben wurde. Drei Teams traten an. Sieger wurden die Männer der SG Frankenthal vor der SpVgg Lohsa/Weißkollm und der SpVgg Knappensee. Die Auszeichnung als bester Spieler erhielt Max Haufe (SG Frankenthal). Zum besten Torwart wurde Paul Harport (SpVgg Lohsa/Weißkollm) gekürt. Und Tobias Wersch (SpVgg Knappensee) erhielte den Preis als bester Torschütze.

Gestern Vormittag sorgten die „Oldies“ der Altersklasse über 60 Jahre mit ihrem Turnier schließlich für den sportlichen Abschluss. Sieger wurde der FSV Budissa Bautzen vor der Gastgeber-Mannschaft und dem SC Großröhrsdorf. Bester Torwart wurde Armin Wätzlich (SpVgg Knappensee), bester Torschütze Hartmut Kühn (Budissa Bautzen) und bester Spieler Hans-Jürgen Wobst (SC Großröhrsdorf).

Schon am Samstag hatten die Fußballer der SpVgg Knappensee rund um das Vereinsheim mit Freunden, Gästen sowie Einwohnern einen gemütlichen Abend verbracht. Gestern klang das Sportwochenende beim gemütlichen Frühschoppen aus.

Ein weiterer Höhepunkt steht aber unmittelbar bevor. Am Donnerstag, dem 6. August, um 16.30 Uhr erfolgt die offizielle Einweihung des umgebauten und vergrößerten Vereinshauses (siehe Kasten).

Das Sportwochenende zum Abschluss der Saison ist immer auch ein Anlass für ein Fazit: Aus sportlicher Sicht lief es für die erste Männermannschaft überhaupt nicht zufriedenstellend, weil sie erst viel zu spät ihr Potenzial abgerufen hat. Die Mannschaft wird versuchen, in der neuen Saison einen vorderen Tabellenplatz zu erringen.

Im Breitensport, und das ist einmalig in ganz Sachsen für einen kleinen Sportverein, wirken je eine Mannschaft in den Altersklassen ü35, ü50 und ü60. Bei den Landesmeisterschaften ü50 und ü60 in der Halle und im Freien waren die Männer der SpVgg Knappensee immer erfolgreich dabei. Das ü50-Team wurde im Winter Hallenlandesmeister und auf dem Rasen Dritter. Die ü60 fährt am 5. September zur Landesmeisterschaft nach Leipzig. Die ü35 spielt in der Freizeitsportliga Westlausitz.

Im Nachwuchs müssen die Spielgemeinschaften die Kinder und Jugendlichen begeistern und ausbilden. Mit dem Königswarthaer SV hat die SpVgg Knappensee bei den E-Junioren in der Kreisoberliga und der Kreisliga je eine Mannschaft angemeldet. Auch bei den F- und C-Junioren gelang das in der Spielgemeinschaft mit Königswartha. In Zukunft muss die Zusammenarbeit aber stärker auf die Großgemeinde ausgerichtet werden. In der Gemeinde Lohsa mit ihren Ortsteilen gibt es drei Fußballvereine, die in Zukunft im Nachwuchsbereich stärker zusammenarbeiten müssen.


Dreifaches Gold bei Deutschen Meisterschaften

13.07.2015 01:00

Medaillengeschmückt kehrte die kleine Hoyerswerdaer Delegation von den Deutschen Junioren-Meisterschaften in der Sportakrobatik aus Riesa zurück.
Medaillengeschmückt kehrte die kleine Hoyerswerdaer Delegation von den Deutschen Junioren-Meisterschaften in der Sportakrobatik aus Riesa zurück.

Von Björn Fünfstück

Eine wahre Hitzeschlacht hatten die Sportakrobaten des Sportclubs Hoyerswerda in der WM-Halle in Riesa auszukämpfen. Dabei ging es nicht nur um die Vergabe der Medaillen zur Deutschen Juniorenmeisterschaft, sondern auch darum, wer mit den extremen Bedingungen in der Sporthalle am besten zurechtkommt. Bei Temperaturen um die 40 Grad in der Wettkampfstätte war das keine leichte Aufgabe.

So gab es auch hin und wieder den einen oder anderen Fehler zu beobachten. Auch an den Hoyerswerdaer Sportlern gingen die extremen Umstände nicht spurlos vorbei. So erwischte zum Beispiel das Damenpaar mit Lina Ebert und Nancy Deger keinen guten Tag. Gleich als erste Starter des Wettkampfes mussten sie mit der Tempoübung auf die Matte. Angesichts dieses mehr als ungünstigen Startplatzes ist der 6. Platz hier mehr als beachtlich. Wer weiß was ein späterer Start ermöglicht hätte.

In der Balanceübung forderte die Hitze dann aber ihren Tribut. Ein Element wollte den beiden Mädels einfach nicht gelingen. Platz zehn und ein bisschen Frust brachten sie schließlich mit nach Hause.

Pia Schütze und Gina Lee Nickler kamen dagegen fehlerfrei durch die Übungen. Mit Bronze in der Tempoübung sorgen sie für das erste Edelmetall für Hoyerswerda. Übertroffen wurde das dann sogar noch von der sensationellen goldenen Medaille, also dem Deutschen Meistertitel, in der Balanceübung. Hier kamen die Beiden am besten durch ihr Programm, wohingegen viele andere Paare, unter anderem auch die Topfavoriten, mächtig Federn lassen mussten. Komplettiert haben Pia und Gina ihren Medaillensatz dann im Mehrkampffinale am Sonntag. Silbern wurde es hier – also der Titel als Deutscher Vizemeister.

Mit Lara Ziemer und Stefan Höntsch ging auch ein Mixed-Paar ins Rennen. Hier gab es einen Dreikampf um die Medaillen zwischen Riesa, Dresden und Hoyerswerda. Denkbar knapp belegten Lara und Stefan in der Tempoübung den 2. Platz hinter Riesa. Das Dresdener Paar wurde doch relativ deutlich auf Platz drei verwiesen. In der Balanceübung dann das gleiche Bild: Hoyerswerda wieder Deutscher Vizemeister. Im Mehrkampffinale am Sonntag hieß es dann noch einmal Nerven bewahren, was Lara und Stefan auch bestens gelang. Ein drittes Mal sicherten die beiden sich die silberne Medaille. Unterm Strich können sie mächtig stolz auf ihre drei Deutschen Vizemeistertitel sein.

Mit Xenia Bartel, Lisa Müller und Lena Waschulewski konnte der Sportclub Hoyerswerda seit langer Zeit mal wieder ein aussichtsreiches Juniorentrio bei einer Deutschen Meisterschaft an den Start bringen. Bereits die zurückliegenden Qualifikationswettkämpfe ließ die Hoyerswerdaer auf ein gutes Abschneiden hoffen. Und so sollte es auch tatsächlich kommen. Eine optimale Balanceübung ließ der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Goldmedaille und damit Deutscher Meister für die drei Hoyerswerdaerinnen. Etwas Ernüchterung dann nach der Tempoübung. Ein kleiner Fehler bringt Platz vier, schürte aber den Kampfgeist für das Mehrkampffinale. Dort konnten sie noch einmal voll und ganz überzeugen. Sie sicherten sich hochverdient den Titel als Deutscher Mehrkampfmeister in der Juniorenklasse. (BF)