Lokalsport aktuell

Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig die wichtigsten Sportereignisse aus Hoyerswerda und der Region.

Landesklasse- und Kreisoberliga-Fußball am Wochenende

24.10.2014 17:22

Landesklasse Ost, 8. Spieltag
LSV Neustadt/Spree (Tabellenplatz 9 von 14)  - SV Großpostwitz-Kirschau (4) Sa., 15.00
„Wir werden gegen Großpostwitz-Kirschau das gleiche probieren wie in der Vorwoche gegen Weixdorf. Für uns gilt es, über die Grundtugenden Disziplin, Geschlossenheit und Kampfgeist zum Erfolg zu kommen, um wenigstens einen Punkt zuhause zu behalten. Wir können ja nicht großartig experimentieren und müssen jede Gelegenheit nutzen, um uns weiter von hinten abzusetzen um dann in der zweiten Halbserie in ruhiges Fahrwasser zu kommen“, gibt Interimstrainer Perry Franke die Marschrichtung vor. TAGEBLATT-Tipp: Neustadt schafft einen Heimsieg für den neuen, wenngleich Interims-Trainer. (WM / JJ)

Kreisoberliga Westlausitz, 9. Spieltag
SV Grün-Weiß Hochkirch (Platz 12 von 16) - DJK Blau-Weiß Wittichenau (11) Sa., 14.00
„Nach zuletzt zwei Siegen wollen wir auch beim Tabellennachbarn Hochkirch punkten. Wir wollen von Anfang an kämpfen und den Schwung von Gnaschwitz mitnehmen. Wenn wir in Hochkirch mit einer genauso geschlossenen Mannschaftsleistung auftreten, wird ein schönes Spiel gelingen und der Punkt-Erfolg sollte sich einstellen. Aber wir wissen schon, dass es schwer werden wird, denn am Sonnabend fehlen wichtige Spieler im Team“, so Wittichenaus Trainer Waldemar Adamowicz. TAGEBLATT-Tipp: Wittichenaus Bäume wachsen nicht in den Himmel, aber sie knicken auch nicht weg. Übersetzt: Remis. (WM / JJ)

SV Zeißig (1) - TSV Pulsnitz (10) Sa., 14.00
„Pulsnitz dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen“, warnt Zeißigs Coach Andreas Schultz. „Bei Pulsnitz ist entscheidend, wie die Tagesform ist. Wir müssen also konzentriert zu Werke gehen. Vor allen Dingen gilt es, schon in der ersten Halbzeit richtig Gas zu geben und 90 Minuten konzentriert zu spielen und durchgängig zu unserer Leistungsstärke zu finden. Ich denke schon, dass Pulsnitz engagiert aufspielen wird, um nicht zu verlieren. Für uns gibt es garantiert keinen Spaziergang. Wir müssen konzentriert unsere Linie durchziehen. Jeder muss bis an seine Leistungsgrenze gehen. Nur dann können wir gegen Pulsnitz siegen.“ TAGEBLATT-Tipp: Zeißig holt den zweiten Heimsieg in derselben Woche und verteidigt die Tabellenspitze. Hatte man in der Vorwoche gegen Ralbitz noch ein bisschen das Glück des Tüchtigen, muss jetzt die eigenen Tüchtigkeit helfen. (WM / JJ)

Hoyerswerdaer SV 1919 (15) - LSV Bergen 1990 (4) So., 14.00
„Bergen ist eine Spitzenmannschaft der Kreisoberliga. Ich denke, dass es für uns ein sehr schweres Spiel werden wird. Wir wollen das Spiel nutzen, um zu lernen. Aber wir wollen auch zu Hause zeigen, was wir für Fortschritte machen. Unser Ansporn wird der Versuch sein, Bergen zu ärgern und das Spiel für uns erfolgreich zu gestalten. Wir sind natürlich Außenseiter – aber wir wollen und müssen Punkte sammeln. Auch gegen Bergen, so Hoyerswerdas Trainer Lutz Schmuck. // Ein bisschen, genauer gesagt, ganz anders sieht das freilich Lutz Schmucks Bergener „Kollege“, Spielertrainer Stefan Koark: „Wir trainieren täglich und wollen das Erlernte umsetzen, um zum Erfolg zu kommen, so auch gegen den HSV 1919. Der HSV 1919 steht ja mit dem Rücken zu Wand und wird versuchen, unbedingt zu punkten. Wir haben einen guten Lauf und wollen diesen auch fortsetzen. Wir befinden uns in einer bestechenden Form. Wir wollen das Derby auf jeden Fall gewinnen. Dafür bereiten wie uns gut vor. Wir wissen aber auch, dass einige der guten Spieler bei uns fehlen werden“, warnt Spielertrainer Stefan Koark seine Mannschaft. – Die war ja 2013/2014 das beste Auswärts-Team der Liga und scheint momentan wieder auf dem besten Wege dorthin. Doch der TAGEBLATT-Tipp ist ein verquerer: 1919 holt sich den ersten Sieg der Saison. Irgendwann MUSS es ja klappen, und Derbys haben stets ihre eigenen Gesetze. Auch diesmal. (WM / JJ)

Landesklasse Ost, Damen, Nachholer
Hartmannsdorfer SV (Platz 8 von 11) - Hoyerswerdaer SV 1919 (1) So., 14.00
Am kommenden Wochenende heißt es wieder „HSV gegen HSV“. Die Hoyerswerdaerinnen haben, wir erinnern und des zuletzt vorgezogenen 12. Spieltages, ein recht zerrupftes Programm. Denn nun steht eine Nachholepartie vom 4. Spieltag an. Nachdem das Treffen vor drei Wochen wegen ein Grippewelle ausgefallen ist, wird es nun nachgeholt. In der vergangenen Saison konnte Hoyerswerda gegen diesen Gegner, welcher extrem heimstark ist, nicht gewinnen. „Es heißt wieder für alle Spielerinnen, alles rauszuhauen um am Ende nicht mehr leeren Händen heimzukehren. Die Einstellung ist dabei das A und O“, mahnt Trainer Enrico Paula. TAGEBLATT-Tipp: 1919 hat zuletzt bewiesen, dass man mit bedingungslosem Willen eine drohende Niederlage noch zum Sieg umbiegen kann. So spannend muss es ja nicht wieder werden, aber ein voller Erfolg wird es dennoch. Der Lauf der 1919erinnen ist zur Zeit einfach zu gut, als dass er gerade jetzt reißen sollte. (EnPau / JJ)


Dresden und Brischko siegen ...

23.10.2014 18:14

Des einen Freud’, des anderen Leid: Barthel’s Sportclub hat den Block der Montagsvolleyballer überwunden.
Des einen Freud’, des anderen Leid: Barthel’s Sportclub hat den Block der Montagsvolleyballer überwunden.

.. beim Volleyball- und Fußballturnier der Wittichenauer Montagsvolleyballer.

Zwei Turniere in einem veranstalteten die Wittichenauer am Wochenende in der Mehrzweckhalle am Neudorfer Weg – im Volleyball und auch im Fußball. Zunächst traten sechs Freizeitsport-Volleyballmannschaften auf Einladung der zum Turn- und Sportverein Gelb-Blau Wittichenau O.L. e.V. gehörenden Montagsvolleyballer an, um den Sieger im Kampf um den von den „Rasenrutschern“ gestifteten Wanderpokal zu ermitteln. In den 15 sehr ausgeglichenen Partien (jeder gegen jeden, zwei Gewinnsätze) gab es viele sehenswerte Spielzüge. Wie schon fast üblich, entschied erst die letzte Begegnung über die endgültige Platzierung.
Den Pokal sicherten sich die Volleyballfreunde Dresden-Zschachwitz; auf Platz 2 landeten die „Rasenrutscher“, Platz 3 erkämpfte sich der „Serbski 6er Block“ aus Ralbitz. Die gastgebenden Montagsvolleyballer freuten sich über den 5. Platz, den sie mit einem Sieg im letzten Spiel erkämpft hatten.

Die Umbaupause wurde für die Siegerehrung sowie fürs Kaffeetrinken genutzt; in diesem Jahr gab es, gespendet von der Wittichenauer Bäckerei & Konditorei Angelika Kupke, nicht nur leckeren Kuchen, sondern auch die Siegertorte. Aber wieso „Umbaupause? Nun, diesmal gab es, in Anknüpfung an frühere Jahre, wieder einen Fußballvergleich. Die Fußballteams aus Brischko und Kotten trafen in einem auf drei Drittel á 20 Minuten angesetzten Vergleich aufeinander, den die Brischkoer mit 12:7 (5:2, 4:2, 3:3) für sich entschieden. Auch hier bekamen die Sieger Süßes: an Brischko ging eine Siegertorte, gestiftet von Jürgen und Regina Nicolaides. (RS)


Handballfreunde Hoyerswerda sichern sich die ersten Heimzähler

21.10.2014 16:12

Hier scheint kurz die Sportart gewechselt worden zu sein: Ein Hoyerswerdaer im Würgegriff; der Ball ist Nebensache. Das half Niederau aber alles nichts
Hier scheint kurz die Sportart gewechselt worden zu sein: Ein Hoyerswerdaer im Würgegriff; der Ball ist Nebensache. Das half Niederau aber alles nichts

Ihren zweiten Sieg in Folge feierten die Handballfreunde Hoyerswerda. Gegen Verbandsliga-Mitaufsteiger SV Niederau gelang mit 34:25 der erste Heimsieg, und dank dessen klettern die Zusestädter in der Tabelle einen Rang nach oben und belegen nun Platz 9. Für Rang acht fehlten am Ende nur drei Tore. Das war es auch, was HF-Trainer Thomas Kaiser trotz des klaren Erfolges etwas bemängelte: die Chancenverwertung. „Eigentlich hätten wir noch deutlicher gewinnen müssen.“ Vor allem im ersten Spielviertel unterliefen den Hausherren zu viele unnötige Fehler beim finalen Zug zum Tor.

Defensiv brauchten die Hoyerswerdaer knapp zehn Minuten, bis sie sich auf die unangenehm zu bespielenden Gäste eingestellt hatten. Erst in der 10. Minute konnten die Gastgeber einen Zwei-Tore-Abstand herstellen. Erwähnenswert hierbei ist, dass der Torschütze Gregor Glathe seinen Heber mit der „falschen“ Hand über den Niederauer Torhüter Marcus Ressel ins Netz beförderte. Diesen Zwei-Tore-Abstand gaben die Zusestädter nicht mehr aus der Hand.

Mit der Hereinnahme von Sten-Gunnar Zeitz (18.) und Franz Wittig (22.) stabilisierte sich Mitte der ersten Halbzeit das Hoyerswerdaer Angriffsspiel nicht nur sichtbar, es gelang auch, den Druck auf die Niederauer Defensive zu erhöhen. Doppelte Unterzahl beziehungsweise Manndeckungen gegen Sten-Gunnar Zeitz oder Nico Pollack führten nicht zu einem Bruch im HF-Spiel, sodass peu à peu der Vorsprung ausgebaut werden konnte. Beim 16:10 durch Kreisläufer Marko Gäbler zweieinhalb Minuten vor der Halbzeitsirene betrug der Vorsprung erstmalig beruhigende sechs Tore. Dabei profitierten sie von der Zeitstrafenfreude der Sachsenligareferees, die allein in den letzten zehn Minuten vor der Pause die Gäste viermal dezimierten.

Offensiv tat sich Hoyerswerda zu Beginn der zweiten Hälfte schwer. So gelang es Niederau kurzzeitig, den Rückstand auf drei Treffer zu minimieren. Hoyerswerdas Antwort hieß Nico Pollack. Auch wenn er später mit Sonderbewachung aus dem Spiel genommen wurde: die Qualitäten der anderen Hoyerswerdaer waren für die immer hilfloser wirkenden Gäste einfach zu groß. Vor allem Sten-Gunnar Zeitz war jetzt nicht mehr zu halten und legte mit seinen bekannten 1-1 Aktionen dem Gästetorhüter einen Ball nach dem anderen ins Netz. Großen Beifall gab es von der gut gefüllten Tribüne, als „Oldie“ Rene Krahl mit seinem ersten Saisontor die Differenz auf zehn Tore (33:23/58.) anwachsen ließ. Auch Youngster Robin Haack trug sich erstmalig in die Torschützenliste ein.
Der deutliche Sieg bietet beim eventuellen „direkten Vergleich“ (Punktgleichheit am Saisonende) eine ordentliche Vorlage für das Rückspiel. Am 8. November treten die HFH-Männer aber erst einmal beim Tabellennachbarn VfL Waldheim an. (HF, Foto: Werner Müller)

HF Hoyerswerda: Ide, Kleist – Pollack (9), Zeitz (7), Däumel (5/3), Glathe (4), Gäbler (2), Socke (2), Wittig (2), Krahl (2/1), Haack (1), J. Bahl, Berthold, Huth


Premieren-Erfolg wurde wiederholt

21.10.2014 01:00

Ein Küsschen für den Pott – ein so schönes Exemplar, wie beim Horst-Stafan-Pokal,  ist unwiderstehlich.
Ein Küsschen für den Pott – ein so schönes Exemplar, wie beim Horst-Stafan-Pokal, ist unwiderstehlich.

Hoyerswerdaer Sportakrobatinnen holen sich den Horst-Stefan-Pokal in Nieder-Liebersbach 2014

Horst-Stefan-Pokal

Gleich 16 Hoyerswerdaer Sportakrobaten
machten sich am vergangenen Freitagnachmittag auf nach Hessen. Ziel sollte der Horst-Stefan-Pokal in Nieder-Liebersbach sein. Begleitet wurden die Athleten von Trainern und Kampfrichtern, so dass die ganze Mannschaft insgesamt 24 Personen ausmachte. Langeweile sollte also nicht aufkommen. Das dachten sich auch die Wespen, die der Delegation bei der Abfahrt den Abschied versüßten und ein paar gestochen scharfe „Grüße“ hinterließen. Bereits bei der Turnierpremiere vor fünf Jahren waren die Hoyerswerdaer das bisher einzige Mal zu Gast in Nieder-Liebersbach. Damals konnte der Horst-Stefan-Pokal für die beste Mannschaftsleistung mit nach Hoyerswerda genommen werden. Das Ziel war also wenigstens in den Köpfen schon einmal formuliert.

Allerdings war es für die Hoyerswerdaer noch viel wichtiger, festzustellen, wie die im Sommertrainingslager neu zusammengestellten Formationen sich jetzt zeigen. Denn immerhin vier der sechs Einheiten feierten ihre Wettkampfpremiere beim Horst-Stefan-Pokal. So konnte zum Beispiel das Damenpaar der Schülerklasse, Lotte Tröster und Lena Bednarz, bei seinem ersten gemeinsamen Start einen tollen dritten Platz feiern. Mit ihren sieben beziehungsweise elf Jahren turnten die beiden schon „wie die Großen“ und leisteten sich nur ein paar kleine Wackler. Den Sieg bei den Schülerpaaren konnten sich allerdings die Vereinskameradinnen Pia Schütze und Gina Lee Nickler holen. Für ihre einwandfreie Übung erhielten sie dann auch den Pokal für die höchste Wertung im Schülerbereich. Ebenfalls den ersten gemeinsamen Wettkampf absolvierte das Schülertrio mit Magdalena Weinhold, Antonia Boderke und Lisa Kotal. Zwar ging bei den Dreien gleich der Aufgang zur ersten Pyramide schief, aber dennoch schafften sie es auf das Treppchen und belegten Platz 3.

In der Jugendklasse waren die Hoyerswerdaer mit zwei Damengruppen vertreten. Nicht ganz fehlerlos, aber durchaus sehenswert absolvierten Kim Nele Fuhrmann, Emely Schieber und Lisa Drost ihre Premieren-Übung. Dass Lisa bis vor kurzem noch in der Nachwuchsklasse startete, war nicht mal mehr zu erahnen. Mit dem undankbaren vierten Platz beendeten sie den Wettkampf. Viele Emotionen waren beim Trio Lina Ebert, Nancy Deger und Nadine Koch im Spiel. Für Nadine sollte es die letzte Wettkampfübung in ihrer Karriere werden. Aus gesundheitlichen Gründen wird sie den Wettkampfsport beenden, bleibt dem Verein aber als Übungsleiter erhalten. Ganz klar, dass da das ein oder andere Tränchen bei ihr, aber auch bei ihren Partnern und Vereinskameraden im Spiel war. Die Übung geriet da fast ein wenig außer Beachtung. Dennoch zeigten sich Lina, Nancy und Nadine noch einmal gewohnt stabil und sicherten sich den zweiten Platz.

Einen weiteren Sieg, und zwar in der Juniorenklasse, steuerte das ebenfalls neu zusammengesetzte Trio mit Xenia Bartel, Lisa Müller und Lena Waschulewski bei. Mit einer schönen Übung und tollen Elementen ließen sie die Konkurrenz verdient hinter sich. Die Auswertung der Mannschaftsergebnisse wurde nun mit Spannung erwartet. Schließlich sollte noch der fast „Ober“mannshohe Horst-Stefan-Pokal vergeben werden. Natürlich war der Jubel in der Mannschaft groß, als dieser dann auch bei der zweiten Teilnahme an den Sportclub Hoyerswerda ging. Viel Grund zum Feiern gab es also bei der Sportlerparty nach dem Wettkampf. Dabei wurde der Pokal nach alter Tradition sportlich eingeweiht. Das ließ sogar die Autopanne auf der Rückfahrt in den Hintergrund treten.

 

Sachsenpokal in Riesa

Bereits zuvor, also Anfang September, fand in der Sportstadt Riesa der internationale Sachsenpokal statt. So kurz nach den Sommerferien war das für die Teilnehmer auch eine ganz ordentliche Herausforderung. Auf Grund der Tourneevorbereitungen von Schlagerstar Helene Fischer war wohl kein anderer Termin möglich. Aber für Helene machen die Sportakrobaten das gern ...

Rein sportlich war der Wettkampf mit Startern unter anderem aus Russland, Kasachstan, Weißrussland und Aserbaidschan wieder sehr gut besetzt. Für den Sportclub Hoyerswerda gingen die Damengruppe Lina Ebert, Nancy Deger und Nadine Koch sowie das Damenpaar Pia Schütze und Gina Lee Nickler an den Start. Nach dem Motto „Mal sehen, was nach den Ferien so geht“ gingen die Hoyerswerdaer Mädels dann auch auf die Matte. Und es ging so einiges! Zwar lief die Tempoübung von Pia und Gina nicht ganz nach Plan, Dafür konnten die beiden aber mit der Balanceübung richtig auftrumpfen. Insgesamt reichte es dann noch für den vierten Platz. Lina, Nancy und Nadine zeigten sich auch schon in guter Verfassung. Gewohnt stabil zeigten sie ihre beiden Übungen und belegten letztendlich einen dritten Platz.


Spitzenreiter deklassiert Schlusslicht

20.10.2014 01:00

Das LHV-Team, darunter der Jüngste Ben Krahl (vorn), konnte mit der Leistung zufrieden sein
Das LHV-Team, darunter der Jüngste Ben Krahl (vorn), konnte mit der Leistung zufrieden sein

Handball-Sachsenliga: Beim 44:22 gegen den HSV Lok Pirna/Dresden II hatte der LHV Hoyerswerda nie Probleme. Alle Spieler trafen – auch die „Neuen“.

LHV-Trainer Conni Böhme vertraute am Samstag der Startformation Max Kastner im Tor, Lukasz Stodtko, Christian Herzer und Tobias Sieber im Rückraum, Alexander Canbek und Robert Devantier auf den Außen und am Kreis begann Ronny Eckert.

Von der ersten Sekunde an spürte man, dass es Nachlässigkeiten, wie in der Schlussphase des Spiels gegen Kamenz in der Vorwoche nicht geben wird. Der LHV begann zwar mit einem Fehlversuch und Volker Koch, der Torschütze vom Dienst der Dresdner, erzielte die Führung für die Gäste – es sollte die Erste und Letzte für die Elbestädter sein. Die Angriffsmaschinerie in Grün kam nun auf Hochtouren und nach sieben Minuten stand es 5:1 für den Gastgeber. Aus einer aggressiven und gut sortierten Abwehr heraus konnten Ballgewinne erzwungen werden und diese wurden in Tore umgemünzt.

Der Wille der Dresdner wurde durch einen starken LHV sofort gebrochen. Die Gäste, die sich mit Philipp Große aus dem Drittligakader des HSV Lok Pirna/Dresden verstärkt hatten, fanden weiterhin keine Mittel gegen die großartig spielende Abwehr des LHV. Immer wieder verloren sie den Ball oder mussten aus schwierigen Situationen abschließen sodass Max Kastner einige Bälle halten konnte. In der LHV-Offensive wurden klare Chancen heraus gespielt und diese auch genutzt, so wurde der Vorsprung Stück für Stück ausgebaut und nach 23 Minuten wuchs er erstmals auf zehn Tore an. Selbst Unterzahlsituationen konnten den LHV nicht stoppen und auch mit Druck durch das passive Vorwarnzeichen wurde hochprozentig abgeschlossen.
Nach 29 Minuten schwächte sich der HSV Lok Pirna/Dresden dann noch selbst, denn Christian Bräuer hatte sich bereits seine dritte Zweiminutenstrafe eingehandelt und bekam die Rote Karte. Zur Halbzeit waren bereits klare Verhältnisse in der leider nicht wie gewohnt komplett gefühlten Sporthalle des BSZ „Konrad Zuse“ geschaffen (21:11).

Nach fünf Minuten in der zweiten Halbzeit gab es einen Siebenmeter für die Gastgeber. Neuzugang Michal Naimann, der sich seit einiger Zeit wieder im Training befindet, nachdem er sich im ersten Pokalspiel verletzt hatte, verwandelte souverän und feierte somit seinen Premierentreffer für den LHV und in der Sachsenliga.
Die Hallenuhr zeigte die 40. Minute und der LHV konnte sich erstmals mit 15 Toren absetzen und nach 41 Minuten bereits das 30. Tor feiern. Max Kastner hielt dann einen Siebenmeter und brach so jeglichen Widerstand der Gäste. Infolge waren diese unkonzentriert und verloren reihenweise den Ball. Diese Ballgewinne nutzte der LHV mit zahlreichen Kontern. In dieser Phase war es immer wieder Lukas Baase, der aus allen Lagen traf, ob durch erfolgreiche Konter oder aus dem Rückraum.

Der LHV gönnte sich und auch den Gästen keine Pause. Dem erfolgreichsten Torschützen des Spiels, Lukasz Stodtko, war es vergönnt das 40. Tor zu erzielen. Nun versuchte die Mannschaft den Jüngsten im Team in eine aussichtsreiche Wurfposition zu bringen, damit auch Ben Krahl sein erstes Sachsenligator erzielen kann. Eine Minute vor dem Ende beorderte Conni Böhme den 17-Jährigen an die Mittellinie, wo er auf Konter warten sollte und 30 Sekunden vor dem Ende war es dann so weit und er konnte den 44:22-Endstand erzielen.
Der LHV spielte sehr souverän und konzentriert. Trainer Conni Böhme wollte keine Unkonzentriertheiten, wie in Kamenz, sehen und seine Mannschaft setzte das über die komplette Spielzeit sehr gut um.

Für den LHV spielten: Max Kastner, Eric Zeithamel, Ben Krahl (1 Tor), Lukasz Stodtko (10/3), Tobias Sieber (8), Lukas Baase (8), Christian Herzer (3), René Schubert (2), Robert Devantier (3), Ronny Eckert (1), Michal Naimann (2/2), Alexander Canbek (6)


Zeißig behauptet sich an der Spitze der Kreisoberliga

19.10.2014 01:00

Die Zeißiger, hier mit Denny Görner (l.) und Nico Heinecke waren konditionell überlegen
Die Zeißiger, hier mit Denny Görner (l.) und Nico Heinecke waren konditionell überlegen

Die Fußballer besiegten am Samstag die DJK Ralbitz Horka mit 3:1 (0:0)

Das Spiel des Ersten gegen den Dritten gestaltete sich wie erwartet, als eine Partie auf Augenhöhe, wobei Ralbitz in der ersten Halbzeit besser war. Zeißig hatte Glück, dass die Gäste ihre klaren Chancen nicht genutzt haben.
Nach einer deftigen Pausenansprache von SVZ-Trainer Andreas Schultz begann die zweite Halbzeit energischer. Durch Rostam Geso gingen die Zeißiger etwas glücklich in Führung (54.). Im weiteren Verlauf konnte der Spitzenreiter seine konditionellen Vorteile ausspielen und hatte auch klare Chancen, die sie zu nutzen wussten. Andreas Kober traf zum 2:0 (77.) und 3:0 (86.). Der Ehrentreffer zum 3:1 von Fabian Koreng war nur noch Ergebniskosmetik (90.). Wenn man beide Halbzeiten exakt betrachtet wäre vielleicht ein Unentschieden der gerechte Ausgang gewesen. Aber Zeißig hatte das Glück der Tüchtigen. (WM)

SV Zeißig spielte mit: Hubertus Zschorlich, Tony Bach, Andreas Kober, Nico Heinecke (78. Sven Nusa),
Robert Lange, David Schumacher, Denny Görner, Tom Tschierske, Ron Schuster, Rostam Geso, Christopher Franke

 

Wie Wittichenau Gnaschwitz-Doberschau bezwang, Bergen nach einem 0:0 zur Pause gegen Schwepnitz aufdrehte und der HSV 1919 fast noch in Pulsnitz gewann, lesen Sie in der Montagsausgabe des TAGEBLATTes.